Klimaschutzpotenziale in Kommunen : quantitative und qualitative Erfassung von Treibhausgasminderungspotenzialen in Kommunen : Teilbericht / von Angelika Paar, Fabian Bergk, Miriam Dingeldey, Clemens Hecker, Vanessa Herhoffer (ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH, Heidelberg) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Herausgeber: Umweltbundesamt ; Durchführung der Studie: ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH ; Redaktion: Fachgebiet V 1.2 Strategien und Szenarien zu Klimaschutz und Energie, Lizzi Sieck
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Discovery
1788627660
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-146397
DOI
ISBN
ISSN
Körperschaft
Erschienen
Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, Februar 2022
Umfang
1 Online-Ressource (98 Seiten, 2,72 MB) : Illustrationen, Diagramm
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Abschlussdatum: Dezember 2021
Inhaltliche Zusammenfassung
Das Ziel, den Temperaturanstieg möglichst auf 1,5 °C zu begrenzen, erfordert enorme Anstrengungen und tiefgreifende Transformationen, auch auf der Ebene der Städte und Gemeinden. Es ist weitgehend unklar, welchen Beitrag Kommunen durch ihre Aktivitäten zur Erreichung des Klimaschutzziels des Bundes leisten können, besser: müssen. Im Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung wird folgendes festgehalten (Klimaschutzplan 2050, S. 77): Zwar sind viele Städte und Gemeinden in Deutschland bereits seit einigen Jahren im Klimaschutz sehr engagiert. Dennoch ist es für die Kommunen nicht selbstverständlich, dem Klimaschutz im Rahmen ihrer Aufgaben gezielt Rechnung zu tragen. Im Rahmen dieser Teilveröffentlichung steht die quantitative Abschätzung, welchen Beitrag alle deutschen Kommunen gemeinsam zu den nationalen Klimaschutzzielen beitragen können (Abschätzung des deutschlandweiten kommunalen Einflusspotenzials), im Zentrum. Dazu wurden 38 THG-Minderungsoptionen bottom-up quantifiziert. Zudem erfolgt eine qualitative Einordnung der kommunalen Handlungsoptionen im aktuellen politischen Rahmen. Aus den Analyseergebnisse wurden spezifische Handlungsempfehlungen für die verschiedenen Einflussbereiche von Kommunen im Klimaschutz abgeleitet und erläutert.
The goal of limiting global warming below 2, preferably to 1.5 °C, requires enormous efforts and profound transformations, including at the level of cities and municipalities. Moreover, it is largely unclear what contribution municipalities can, or rather must, make through their activities to achieving the federal government's climate protection target. The Federal Government's Climate Protection Plan 2050 states the following (Klimaschutzplan 2050, p. 77): "It is true that many towns and cities in Germany have been very dedicated to climate action for years now. However, it is not always self-evident for local authorities to specifically take climate action into account in the context of their self-government responsibilities.” In context of this partial publication, the focus is on a quantitative assessment of the contribution of all German municipalities to the national climate protection goals (assessment of the nationwide municipal influence potential). For this purpose, 38 GHG reduction options were quantified bottom-up. In addition, the municipal options for action were qualitatively categorized within the current political framework. From the results of the analysis, specific recommendations for action were derived and explained for the various areas of influence of municipalities in climate protection.
Schriftenreihe
Climate change ; 2022, 04 ppn:525877959