Modelling the fate of veterinary compounds in groundwater and surface water using the FOCUS models : harmonisation of input parameters and interpretation of results : final report / by Michael Klein (Fraunhofer IME, Schmallenberg) ; on behalf of the German Environment Agency ; edited by: Section IV 2.2 - Environmental Risk Assessment of Pharmaceuticals - Silke Hickmann
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Discovery
1967692017
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-123456789-1179878
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ISSN
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Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, 2026
Umfang
1 Online-Ressource (120 Seiten, 4,65 MB) : Illustrationen
Ausgabevermerk
Sprache
eng
Anmerkungen
Report completed in: August 2022
Literaturverzeichnis: Seite 105-106
Sprache der Zusammenfassung: Englisch, Deutsch
Inhaltliche Zusammenfassung
In this project harmonised input parameters for the FOCUS groundwater model PEARL and the FOCUS Surface waters models (SWASH, PRZM, MACRO, TOXSWA) were suggested and it was assessed whether the currently used options and parameters are still valid. Furthermore, recommendations were developed about how the models could be used and how their results could be interpreted in the risk assessment for veterinary medicines. The results of this project can aid in future the discussions on guidance documents for the ERA of veterinary medicines. The report also includes a manual for performing FOCUS simulations. It was also investigated in how far FOCUS tools could be used to evaluate mitigation options for veterinary compounds. Following results were obtained: In addition to Okehampton Hamburg, Jokioinen and Piacenza scenarios may be as well of relevance for the assessment of PEC groundwater. The crop maize should be additionally considered in the risk assessment for manure applications. The crop grass/alfalfa scenario should be used for a scenario when animals are kept under outdoor conditions. It is recommended to divide the application over the period of treatment and to use an incorporation depth of 0 m. Technically, risk mitigation could be performed for run-off scenarios using the FOCUS SWAN routine. The software uses vegetated buffer strips as mitigation option. However, results would only be valid for locations with vegetated buffer strips and are thus not applicable in the general risk assessment. In case sorption are pH dependent and not correlated to the organic carbon content, it is recommended to use worst-case selections (e.g. minimum sorption constants).
In diesem Projekt wurden harmonisierte Eingabeparameter für das FOCUS Grundwassermodell PEARL und die FOCUS Oberflächenwassermodelle (SAWSH, PRZM, MACRO, TOXSWA) vorgeschlagen und es wurde analysiert, ob die aktuell verwendeten Einstellungen und Parameter noch sinnvoll sind. Außerdem wurden Empfehlungen zum Einsatz und zur Interpretation der Ergebnisse im Rahmen der Risikobewertung von Tierarzneimitteln zusammengestellt. Die Ergebnisse dieses Projekts können zukünftige Diskussionen zu Leitfäden für die Risikobewertung von Tierarzneimitteln unterstützen. Der Bericht enthält auch ein Handbuch zur Durchführung von FOCUS Berechnungen. Es wurde auch untersucht inwieweit die FOCUS Programme für Risikominderungsmaßnahmen für Tierarzneimittel eingesetzt werden können. Folgende Ergebnisse wurden erzielt: Hamburg, Jokioinen und Piacenza können zusätzlich zu Okehampton als relevante Szenarien für die Risikoabschätzung für Grundwasserkonzentrationen eingesetzt werden. Für die Risikoabschätzung von Tierarzneimitteln bei Gülleapplikationen sollte zusätzlich die Kultur "Mais" berücksichtigt werden. Die FOCUS Kultur "Grass/Alfalfa" sollte als Szenario eingesetzt werden, wenn Tiere unter Freilandbedingungen gehalten werden. Die Applikationsrate sollten über die Zahl der Behandlungstage aufgeteilt werden. Es sollte eine Einarbeitungstiefe von 0 cm simuliert werden. Der Einfluss von Risikominderungsmaßnahmen bei Runoff könnte grundsätzlich mit dem Computerprogramm FOCUS SWAN berechnet werden. Die Software verwendet bewachsene Pufferstreifen als Minderungsmaßnahme. Allerdings wären die Ergebnisse nur gültig für Standorte mit entsprechenden Pufferstreifen und nicht allgemein in der Risikobewertung anwendbar. Es wird empfohlen, Worst-Case-Einstellungen zu verwenden, wenn die Sorption einer Substanz nicht mit dem organischen Kohlenstoffgehalt, sondern mit dem pH-Wert korreliert. Das bedeutet, es sollte in diesen Fällen die minimale Sorptionskonstante verwendet werden.
Schriftenreihe
Texte. Umweltbundesamt ; 2026, 18 ppn:505871920