Agricultural policies in Kazakhstan / Martin Petrick, Richard Pomfret
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Discovery
857482297
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-54045
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Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Halle (Saale), Germany : IAMO, Leibniz Institute of Agricultural Development in Transition Economies, 2016
Umfang
1 Online-Ressource (26 Seiten = 0,35 MB) : Illustrationen
Ausgabevermerk
Sprache
eng
Anmerkungen
Parallel als Druckausg. erschienen
Zusammenfassung in deutscher Sprache
Inhaltliche Zusammenfassung
Agriculture plays an important part in Kazakhstanś self-image, and continues to be a significant economic sector, employing about a third of the workforce. In the two decades since independence, agriculture has experienced dramatic swings in performance and in public policy. During the 1990s the sector suffered from external shocks, reduced public support and inchoate land tenure reform, while providing a safety net for families suffering from the transitional recession. Since the turn of the century, the booming economy has seen ruralurban migration and substantial public funds devoted to the agricultural sector. This article illustrates the steps taken to consolidate and improve Kazakhstanś position as a major agricultural producer and exporter, while also highlighting the shortcomings of current policies. It places Kazakhstanś agricultural policy evolution in the broader context of political independence from the Soviet Union and the general course of economic reforms. We highlight the driving forces of agricultural policy evolution from a political economy perspective and give an overview of specific policy measures.
Die Landwirtschaft spielt eine bedeutende Rolle in Kasachstans Selbstverständnis und stellt mit einem Drittel der Beschäftigten einen wichtigen Wirtschaftssektor dar. Seit der Unabhängigkeit erfuhren sowohl der Agrarsektor selbst als auch die Agrarpolitik dramatische Umschwünge. Während der 1990er Jahre litt der Sektor unter externen Schocks, einer verringerten staatlichen Unterstützung und einer unausgegorenen Bodenreform. Gleichzeitig stellte er ein Sicherheitsnetz für die vom Transformationsprozess gebeutelten Familien dar. Nach der Jahrtausendwende führte das starke Wirtschaftswachstum zu ländlicher Abwanderung und einer starken Ausweitung der staatlichen Hilfen für den Agrarsektor. Dieser Beitrag zeigt auf, wie Kasachstan zu einem wichtigen globalen Getreideerzeuger und -exporteur wurde, und macht deutlich, wo die Schwächen der derzeitigen Politik liegen. Er verortet die Entwicklung der kasachischen Agrarpolitik in einem breiteren Kontext der politischen Unabhängigkeit von der Sowjetunion und dem übergreifenden Gang der Wirtschaftsreformen. Die Autoren arbeiten die politökonomischen Triebkräfte dieser Entwicklung heraus und geben einen Überblick über aktuelle politische Maßnahmen.
Schriftenreihe
Discussion paper ; no. 155 ppn:776633635