Soziale Integration und nationale Identität : eine Wiederbegegnung nach drei Jahrzehnten / Reinhard Kreckel
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Discovery
1891475096
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-1066172
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ISBN
ISSN
Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Halle / Wittenberg : Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2024
Umfang
1 Online-Ressource (42 Seiten, 0,95 MB)
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Literaturverzeichnis: Seite 39-42
Soziale Integration und nationale Identität (1993)
Soziale Integration und nationale Identität heute (2024) (Un)Zeitgemäße Betrachtungen über den sozialen Zusammenhalt und seine Kehrseiten
Inhaltliche Zusammenfassung
Im April 1993, in der Anfangszeit der deutsch‐deutschen Vereinigung, hat meine in Teil I nochmals abgedruckte Antrittsvorlesung an der Universität in Halle stattgefunden, über "Soziale Integration und nationale Identität". Schon damals hatte ich eine innerdeutsche Ost-West-Spaltung und eine zunehmende Fremdenfeindlichkeit in ganz Deutschland erwartet. Heute, mit der Erfahrung von drei Jahrzehnten, ist ein guter Zeitpunkt, die damaligen Thesen zu überprüfen und zu fragen, was heute noch gilt und was revisions‐ oder ergänzungsbedürftig geworden ist. Besonders besorgt macht mich dabei der neue öffentliche Druck zur "political correctness", der sich nicht nur in den traditionellen und den neuen Medien auswirkt, sondern auch die Sozialwissenschaften erreicht hat. Die in Teil II wiedergegebenen Überlegungen über innerdeutsche Spannungen und zunehmende Fremdenfeindlichkeit stehen in diesem Zusammenhang.
In April 1993, shortly after the German unification, I gave my inaugural lecture on ‚Social Integration and National Identity‘ at the University in Halle (reprinted below as part I). Then, I had foreseen a growing social cleavage between East‐ and West‐Germany and an increase of xenophobic attitudes in Germany. Today, after three decades, it is a good moment to take stock and to consider where my original diagnosis was accurate and where it needs to be revised or supplemented. I am particularly concerned by the mounting public pressure imposing ‘political correctness' on both the conventional and the new media, as well as on the social sciences. The thoughts presented in part II on East‐West‐tensions inside Germany and on the general rise of xenophobia should be read in this context.
Schriftenreihe
Arbeitsberichte ; 125 ppn:548423504