Selʹskochozjajstvennaja politika v proizvodstve pšenicy i diversifikacii proizvodstva selʹskochozjajstvennych kulʹtur v Uzbekistane / Igorʹ Pugač, Zafar Berdinazarov, Julij Jusupov

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Discovery

875963048

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-69664

DOI

ISBN

ISSN

Beiträger

Erschienen

Halle (Saale), Germany : IAMO, Leibniz Institute of Agricultural Development in Transition Economies, 2016

Umfang

1 Online-Ressource (40 Seiten = 0,33 MB) : Diagramme

Ausgabevermerk

Sprache

rus

Anmerkungen

In kyrillischer Schrift, Zusammenfassungen in englischer und deutscher Sprache

Inhaltliche Zusammenfassung

During the period of independence following the collapse of the Soviet Union, official statistics show that wheat production in Uzbekistan increased eightfold, while the sown area almost tripled. This, however, had no positive impact on either the quality of the wheat or its profitability for the newly established farms. Currently the land tenure system overloads farmers with additional obligations and, thus, further reduces their economic incentives. The main question that needs to be asked, therefore, is how this increase in wheat production came about. Factors that could have led to this are the new organizational form of agricultural production, the change in farm size, the mechanism of state procurement of agricultural output as well as land tenure insecurity for farmers. In addition, one also needs to question the reliability of official statistics on wheat production and the accuracy of this expansion. Reforms in the system of obligatory state production targets in cotton and wheat could increase farmers' incentives for more efficient land use and expand their capacities for crop diversification towards high value crops such as fruits, vegetables and fodder. This would also have a direct effect on the export potential of the agricultural sector.
Nach offiziellen Angaben vervielfachte sich die Weizenproduktion in Usbekistan in den Jahren der Unabhängigkeit nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion um das Achtfache, während sich die Größe der Gesamtbauflächen fast verdreifachte. Diese Veränderungen hatten jedoch keine positive Auswirkungen auf die neu etablierten Agrarbetriebe, weder im Hinblick auf die Qualität noch die Rentabilität des Weizens. Derzeit belastet das System der Bodenordnung die Landwirte mit zusätzlichen Verpflichtungen, welche zur weiteren Reduzierung ihrer wirtschaftlichen Anreize führen. Die zentrale Fragestellung lautet daher, wie die zunehmende Weizenproduktion zustande gekommen ist. Eine Änderung der Betriebsstruktur, der Betriebsgröße, das öffentliche Beschaffungswesen in der Agrarproduktion sowie die Unsicherheit der Bodenordnung kommen als Einflussfaktoren in Frage. Darüber hinaus sollten amtliche Statistiken mit Vorsicht betrachtet werden und deren Zuverlässigkeit und Genauigkeit in Frage gestellt werden. Reformen im System der verbindlichen staatlichen Produktionsziele bei Baumwolle und Weizen könnten den Landwirten Anreize bieten, das Land effizienter zu bewirtschaften und ihnen die Umstellung auf Furchtfolgen mit höherer Wertschöpfung ermöglichen, die Obst, Gemüse und Futterbau enthalten. Dies würde sich auch direkt auf das Exportpotenzial des Agrarsektors auswirken.

Schriftenreihe

Discussion paper ; no. 157 ppn:776633635

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