Asiatischer Laubholz- & Citrusbockkäfer : Verwechslung mit heimischen Insekten / Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen ; Text: Thomas Schröder (ehemals JKI), Ute Hoyer-Tomiczek und Christian Tomiczek (BFW Wien, Institut für Waldschutz) ; Layout und Redaktion: Gerlinde Nachtigall (JKI-PR) und Anja Wolck (JKI-IB)

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URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-894191

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Erschienen

[Quedlinburg] / Braunschweig : Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Januar 2020

Umfang

1 Online-Ressource (2 ungezählte Seiten, 4,31 MB) : Illustrationen

Ausgabevermerk

7. aktual. Aufl.

Sprache

ger

Anmerkungen

Inhaltliche Zusammenfassung

Der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB) (Anoplophora glabripennis) und der Citrusbockkäfer (CLB) (Anoplophora chinensis) sind in ihrer asiatischen Heimat gefürchtete Baumschädlinge. Beide Arten wurden inzwischen nach Europa eingeschleppt. Der ALB wurde im Jahre 2001 in Österreich erstmals im Freiland entdeckt, in Deutschland 2004. Inzwischen sind in Österreich und Deutschland mehrere Befallsherde bekannt, die z. T. erfolgreich bekämpft worden sind. Der CLB kommt derzeit in Italien vor. Die Gefahr, die von den Käfern ausgeht, ist so groß, dass beide in der Europäischen Union als Quarantäneschädlinge eingestuft sind. Ein Befall oder der Verdacht ist immer den zuständigen Behörden zu melden. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, die ein Ansiedeln und Ausbreiten des Käfers verhindern, um heimische Bäume vor diesen Schädlingen zu schützen. Wesentlich ist, dass der Befall frühzeitig erkannt wird und eine Verwechslung mit ähnlich aussehenden Schäden, die durch heimische Insekten hervorgerufen werden, ausgeschlossen ist

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