Die Wirkungsketten in der Übersicht / von Martin Peter, Madeleine Guyer, Dr. Jürg Füssler ; im Auftrag des Umweltbundesamtes

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URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-136704

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, 2019

Umfang

1 Online-Ressource (106 Seiten, 3,7 MB) : Illustrationen, Diagramme

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Sprache

ger

Anmerkungen

Inhaltliche Zusammenfassung

Extremwetterereignisse, Überschwemmungen, Hitzeperioden, Phasen extremer Trockenheit, Waldbrände: Auch in Deutschland werden die direkten Auswirkungen des Klimawandels zukünftig stärker spürbar sein. Gegenüber anderen Regionen der Welt ist die Bundesrepublik allerdings weniger klimavulnerabel. Einerseits liegt das Schadenpotenzial in Zentraleuropa an sich schon tiefer, vor allem im Vergleich zu besonders betroffenen Regionen in Asien, Afrika oder Südamerika. Andererseits hat Deutschland als hochindustrialisierte Volkswirtschaft wesentlich mehr Ressourcen, um sich auf klimabedingte Risiken einzustellen und sich im Schadensfall schneller zu erholen. Umso mehr drängt sich die Frage auf, ob und inwiefern die Bundesrepublik den Klimawandel zukünftig vor allem auch über den Außenhandel zu spüren bekommt. Für die deutsche Volkswirtschaft, die jährlich Ein- und Ausfuhren in der Größenordnung von einer Billion Euro tätigt (eine Eins mit zwölf Nullen), ist diese Frage besonders relevant. Die Studie zeigt entlang von 23 Wirkungsketten, die potentiellen ökonomischen Risiken und Chancen für Deutschland aufgrund klimatischer Veränderungen in vulnerablen Import- resp. Exportländern. Grundsätzlich zeigt die Analyse, dass auf der Importseite etwas mehr ökonomische Risiken zu erwarten sind als auf der Exportseite. Auf der Exportseite werden jedoch einige ökonomische Chancen für neue Absatzmärkte für Deutschland erwartet, gerade im Bereich von Dienstleistungen und neuen Konsumenten- und Investitionspräferenzen, die sich durch den fortschreitenden Klimawandel in anderen Ländern ergeben könnten.
Extreme weather events, floods, heat waves, periods of extreme drought, forest fires: the direct effects of climate change will also be felt more strongly in Germany in the future. Compared with other regions of the world, however, Germany is less susceptible to climate change. On the one hand, the loss potential in Central Europe is already lower in itself, especially in comparison with particularly affected regions in Asia, Africa or South America. On the other hand, as a highly industrialized economy, Germany has considerably more resources to adapt to climate-related risks and to recover more quickly in the event of a loss. All the more the question arises as to whether and to what extent Germany will feel the effects of climate change in the future primarily through foreign trade. This question is particularly relevant for the German economy, which annually imports and exports in the order of one trillion euros (a one with twelve zeros). A study shows along 23 impact chains, the potential economic risks and opportunities for Germany due to climatic changes in vulnerable import and export countries. Basically, the analysis shows that slightly more economic risks are expected on the import side than on the export side. On the export side, however, some economic opportunities are expected, especially in the area of services and new consumer and investment preferences, which could result for Germany. This as a result of the advancing climate change in vulnerable countries.

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