Erfassung und Bewertung von Analysedaten zu Aschen und Schlacken aus Abfallverbrennungsanlagen : Abschlussbericht / von Franz-Georg Simon, Philipp Scholz (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin), Olaf Holm (Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH, Nietwerder) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Redaktion: Fachgebiet III 2.4 Abfalltechnik, Abfalltransfer - Markus Gleis
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Discovery
1970695439
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-123456789-1189386
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Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, 2026
Umfang
1 Online-Ressource (87 Seiten, 10,25 MB) : Illustrationen, Diagramme
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Abschlussdatum: Juni 2024
Quellenverzeichnis: Seite 68-73
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch
Inhaltliche Zusammenfassung
Für die stoffliche Verwertung der Verbrennungsaschen und -schlacken aus der thermischen Behandlung von Abfällen (HMVA) ist aufgrund europarechtlicher Vorgaben eine Einstufung als gefährlicher oder nicht gefährlicher Abfall erforderlich. Im Vorfeld war bereits bekannt, dass von den dabei zu betrachtenden Gefährlichkeitskriterien (hazard properties, HP) für HMVA lediglich HP14 (Ökotoxizität) relevant ist. Dieses Kriterium kann entweder über Biotests beurteilt werden, für die es keine einheitlichen Vorgaben gibt, oder über die Kenntnis der stofflichen Zusammensetzung von HMVA berechnet werden, die vor allem mit Blick auf ökotoxikologisch relevante Substanzen mit herkömmlichen Verfahren nicht ausreichend genau bestimmt werden kann. Im Rahmen des Vorhabens kamen unterschiedliche Methoden und Verfahren zum Einsatz, um eine genaue Kenntnis der chemischen Zusammensetzung zu ermitteln oder die für ökotoxikologische Wirkung relevanten H410-Substanzen gezielt zu erfassen. Ziel war es ein praxisgerechtes Verfahren für die Einstufung vorzuschlagen bzw. die im sogenannten Praxisleitfaden der Verbände ITAD und IGAM beschriebene Verfahrensweise zu validieren. Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass mit einem Stoffgruppen-bezogenem Ansatz die für eine Einstufung nach HP14 notwendigen Informationen gewonnen werden können. Dafür reicht nach zielgerichteter Probenaufbereitung eine einstufige Extraktion aus. Im Regelfall können HMVA (danach) als nicht gefährlicher Abfall eingestuft werden.
For the recycling of incineration bottom ash and slag from the thermal treatment of waste (IBA), classification as hazardous or non-hazardous waste is required due to European legal requirements. It was already known in advance that of the hazard properties (HP) to be considered, only HP14 (ecotoxicity) is relevant for IBA. This criterion can either be assessed using biotests, for which there are no standardized specifications, or calculated using knowledge of the material composition of IBA, which cannot be determined with sufficient accuracy using conventional methods, particularly with regard to ecotoxicologically relevant substances. As part of the project, various methods and procedures were used to obtain precise knowledge of the chemical composition or to specifically record the H410 substances relevant to ecotoxicological effects. The aim was to propose a practical procedure for classification and to validate the procedure described in the ITAD and IGAM practical guidelines. As a result, it can be stated that the information required for classification in accordance with HP14 can be obtained using a substance group-related approach. After targeted sample preparation, a one-step extraction is sufficient for this. As a rule, IBA can (subsequently) be classified as non-hazardous waste.
Schriftenreihe
Texte. Umweltbundesamt ; 2026, 69 ppn:505871920
Ressortforschungsplan des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
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