Der Ukrainekrieg offenbart angespannte Versorgungslagen auf Weltagrarmärkten : gefordert sind wettbewerblich agierende globale Handelsstrukturen zur Krisenbewältigung / Thomas Glauben, Miranda Svanidze, Linde Götz, Sören Prehn, Tinoush Jamali Jaghdani, Ivan Duric, Lena Kuhn

cbs.date.changed2022-05-06
cbs.date.creation2022-04-22
cbs.picatypeOa
cbs.publication.displayformHalle (Saale) : Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO), [2022]
dc.contributor.authorGlauben, Thomas
dc.contributor.authorSvanidze, Miranda
dc.contributor.authorGötz, Linde Johanna
dc.contributor.authorPrehn, Sören
dc.contributor.authorJaghdani, Tinoush Jamali
dc.contributor.authorDjuric, Ivan
dc.contributor.authorKuhn, Lena
dc.date.accessioned2025-05-30T17:23:23Z
dc.date.issued2022
dc.description.abstractDer Krieg in der Ukraine hat die seit zwei Jahren bestehende angespannte Versorgungslage auf den internationalen Agrarrohstoffmärkten nochmals verstärkt. Die Preise für Agrarrohstoffe, wie Getreide und Pflanzenöle, übersteigen schon seit Herbst 2021 die Hochpreisniveaus der Nahrungskrisen vor gut einem Jahrzehnt und haben mit Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine nochmals angezogen. Besonders betroffen sind die nachfrageboomenden Weizenimporteure in der MENA-Region und in Afrika südlich der Sahara. Russland und die Ukraine sind deren Hauptlieferanten. Lieferengpässe aus der Schwarzmeerregion, gepaart mit hohen Preisen, belasten die ohnehin kritische Ernährungssituation in diesen Regionen zusätzlich. Dennoch, nach gegenwärtigem Stand können die Weizenmärkte im laufenden Wirtschaftsjahr bedient werden. Zusätzliche Exporte aus anderen Regionen, darunter Indien, den USA, und Australien, werden die geringeren Liefermengen aus Russland und vor allem der Ukraine im Rest der laufenden Saison weitgehend ausgleichen. Die Entwicklungen für das nächste Wirtschaftsjahr und darüber hinaus sind hingegen schwer vorauszusehen. Neben der Entwicklung des Konfliktes und dessen Folgen hängen sie natürlich weiterhin von den gängigen agronomischen Fundamentalfaktoren in zentralen Angebots- und Nachfrageregionen ab. In solchen Knappheitssituationen zeigt sich, dass eine global agierende Nahrungswirtschaft und insbesondere wettbewerblich organisierte internationale Handelsstrukturen geeignet sind, Krisen und Risiken zu begegnen. Lieferausfälle aus bestimmten Regionen lassen sich durch Lieferungen anderer Regionen kompensieren. Entsprechend kann nur ein Mehr an internationaler Vernetzung gefordert werden. Vor Rufen nach planwirtschaftlichen Transformationen oder gar Autarkie muss eindringlich gewarnt werden. Alles dies würde zu Lasten hungernder Menschen im globalen Süden gehen.de
dc.format.extent1 Online-Ressource (8 Seiten, 0,76 MB) : Diagramme
dc.genrebook
dc.identifier.otherkxp: 1800025394
dc.identifier.ppn1800025394
dc.identifier.urihttps://epflicht.bibliothek.uni-halle.de/handle/123456789/11215
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:3:2-880309
dc.identifier.vl-id3223078
dc.language.isoger
dc.publisherLeibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)
dc.relation.ispartofseriesIAMO policy briefs ; Ausgabe Nr. 44 (April 2022) ppn:777121581
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.ddc630
dc.titleDer Ukrainekrieg offenbart angespannte Versorgungslagen auf Weltagrarmärkten : gefordert sind wettbewerblich agierende globale Handelsstrukturen zur Krisenbewältigung / Thomas Glauben, Miranda Svanidze, Linde Götz, Sören Prehn, Tinoush Jamali Jaghdani, Ivan Duric, Lena Kuhn
dc.typeBook
dspace.entity.typeMonograph
local.accessrights.itemAnonymous
local.openaccesstrue

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Der Ukrainekrieg offenbart angespannte Versorgungslagen auf Weltagrarmärkten
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