NePAD und der African Peer Review Mechanism : zum Potential politischer Selbstbindung / Markus Beckmann

cbs.date.changed2021-02-17
cbs.date.creation2007-06-26
cbs.picatypeOa
cbs.publication.displayformHalle : Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Univ. Halle-Wittenberg, 2007
dc.contributor.authorBeckmann, Markus
dc.date.accessioned2025-06-02T09:35:24Z
dc.date.issued2007
dc.description.abstractDie Entwicklungsinitiative NePAD hat große Erwartungen geweckt. Im Vergleich zu früheren Entwicklungsprogrammen liegt die entscheidende Neuerung von NePAD jedoch nicht in den anvisierten Zielen wie Wirtschaftswachstum und Good Governance, sondern in den Mitteln und Verfahren, mit denen diese Ziele erreicht werden sollen. Insbesondere dem „African Peer Review Mechanism“ (APRM), einem wechselseitigen Informations- und Kontrollmechanismus, kommt eine zentrale Rolle zu. In der letzten Zeit gerät der APRM jedoch in die Kritik. Hier herrscht Unklarheit, was genau von diesem Mechanismus zu erwarten ist. Vor diesem Hintergrund zielt der Beitrag zunächst darauf, mit Hilfe der Wirtschaftsethik sozialer Dilemmata näher zu bestimmen, welche politische Funktion ein Mechanismus wie der APRM systematisch erfüllen kann. Das für Afrika charakteristische System neo-patrimonialer Herrschaft führt, so die These, zu einem stabilen Unterentwicklungsgleichgewicht. Das systematische Potential des APRM liegt darin, diese Rationalfalle durch eine politische Selbstbindung der herrschenden Eliten zu durchbrechen. Aufbauend auf diesen Modellüberlegungen untersucht der Beitrag, wie der APRM in der bisherigen Umsetzung diesem Anspruch gerecht wird. Hier zeigen sich enorme Umsetzungsschwächen. Zwar erweist sich die Bindungswirkung des APRM daher als ausgesprochen schwach. Aufgrund schwacher Staatlichkeit gibt es innerhalb vieler afrikanischer Länder jedoch oftmals keinerlei stärkeren Bindungsmechanismen. Trotz seiner Mängel kommt dem APRM daher eine wichtige Funktion zu, die es gezielt zu fördern gilt. Hierzu formuliert der Beitrag eine Reihe von Gestaltungsempfehlungen und hält abschließend fest, welche Schlussfolgerungen aus diesen Überlegungen für die Wirtschaftsethik selbst gezogen werden können.de
dc.description.noteParallel als Buch-Ausg. erschienen
dc.format.extent1 Online-Ressource (circa 31 Seiten, 272 KB)
dc.genrebook
dc.identifier.ppn534323529
dc.identifier.shelfmarkbibliographischer Nachweis ohne Bestand
dc.identifier.urihttps://epflicht.bibliothek.uni-halle.de/handle/123456789/14656
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:3:2-2238
dc.identifier.vl-id2484
dc.language.isoger
dc.publisherLehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Univ. Halle-Wittenberg
dc.relation.ispartofseriesDiskussionspapier ; 07,8 ppn:571346170
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectWirtschaftsethik
dc.subject.ddc330
dc.titleNePAD und der African Peer Review Mechanism : zum Potential politischer Selbstbindung / Markus Beckmann
dc.typeBook
dspace.entity.typeMonograph
local.accessrights.itemAnonymous
local.holdingUniversitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
local.holding.displayformUniversitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, bibliographischer Nachweis ohne Bestand
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NePAD und der African Peer Review Mechanism
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