Theoretische Grundlagen demokratischer Wirtschafts- und Gesellschaftspolitk : der Beitrag von Joseph A. Schumpeter / Ingo Pies

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738202150

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-17645

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Erschienen

Halle : Martin-Luther-Univ. Halle-Wittenberg, Lehrstuhl für Wirtschaftsethik, 2012

Umfang

1 Online-Ressource (PDF-Datei: III, 35 S.) : graph. Darst.

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Zusammenfassung in englischer Sprache

Inhaltliche Zusammenfassung

Dieser Artikel gibt einen Überblick über Leben und Werk von Joseph A. Schumpeter. Das Frühwerk (1908 bis 1914) ist zentriert um drei Ideen, die im Spätwerk (1926 bis 1950) wieder aufgegriffen und ausführlich ausgearbeitet werden. Die erste Idee besteht darin, dass es im Wirtschaftsprozess nicht nur Anpassungshandlungen zum Gleichgewicht gibt, sondern auch Innovationshandlungen, die vom Gleichgewicht wegführen. Die zweite Idee besteht darin, dass die Wirtschaft aufgrund ihrer endogenen Dynamik das Handeln und Denken der Menschen in allen gesellschaftlichen Sphären beeinflusst und verändert. Die dritte Idee besteht darin, dass die durch wirtschaftliche Dynamik gekennzeichnete moderne Gesellschaft ein Ideologieproblem hat, ein Problem intellektueller Orientierung, aufgrund dessen der Kapitalismus Gefahr läuft, nicht an seinen Misserfolgen, sondern ausgerechnet an seinen Erfolgen zugrunde zu gehen.
This article provides an overview on Joseph A. Schumpeter’s life and his writings. Schumpeter’s early work (1908 till 1914) is centered around three core ideas, which are further developed in his late work (1926-1950). The first idea is that the economic process consists of adaptive actions towards equilibrium as well as innovative actions that lead away from equilibrium. The second idea is that the business sector, due to its economic dynamism, influences the citizens’ actions and thoughts in all societal arenas. The third idea is that modern society, characterized by economic dynamism, suffers from an ideological problem, a problem of intellectual orientation, in the course of which capitalism runs the danger of failing, not because of actual fiascos, but because of its very successes.

Schriftenreihe

Diskussionspapier ; Nr. 2012, 14 ppn:571346170

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