Der Fall Oscar Slater / Arthor Conan Doyle ; herausgegeben, übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Michael Klein
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880959851
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-82633
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ISSN
Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Heidelberg : Morio Verlag, 2017
Umfang
1 Online-Ressource (5,37 MB) : Illustrationen
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Inhaltliche Zusammenfassung
Am 6. Mai 1909 wird vor dem Hohen Gericht in Edinburgh der deutsch-jüdische Einwanderer Oscar Slater zum Tode verurteilt. Er soll im Dezember 1908 bei einem Raubüberfall eine alte Dame namens Marion Gilchrist ermordet haben. Arthur Conan Doyle - der Schöpfer des berühmten Detektivs Sherlock Holmes, der in der Lage ist, aus der Summe feinster, von allen anderen übersehener Details komplexe, verblüffende, aber richtige Schlussfolgerungen zu ziehen - hat den Prozess verfolgt. Er ist erschüttert und setzt sich publizistisch vehement für den Verurteilten ein. Mit dem Scharfsinn und der Kombinationsgabe, die seinen Detektiv auszeichnen, legt Doyle dar, warum Oscar Slater nicht der Täter ist, ja nicht einmal der Täter gewesen sein kann, und welche logischen Fehler die Glasgower Polizei und die schottische Justiz begangen haben. »Der Fall Oscar Slater« schildert präzise den wahren Fall und ist zugleich Doyles faszinierendste Non-Sherlock-Holmes-Kriminalerzählung. Sir Arthur Conan Doyle (1859-1930) war der Sohn strenger katholischer Eltern aus Edinburgh. Er besuchte Jesuitenschulen in England und Österreich und studierte in seiner Heimatstadt Medizin. Mit 21 Jahren reiste er als Schiffsarzt in die Arktis und nach Westafrika und eröffnete dann bei Portsmouth eine Arztpraxis. Nach anfänglichen literarischen Versuchen erschien 1887 die erste von zahlreichen Sherlock-Holmes-Geschichten, die ihren Verfasser berühmt machten. Doyle war politisch engagiert, spielte Golf, Cricket und Fußball und glaubte an Feen. Er versuchte sich in vielen literarischen Genres, blieb aber für die Öffentlichkeit stets der Meister des detektivischen Spürsinns.