Erarbeitung von Vorschlägen für ein repräsentatives Messnetz zur Überwachung der Wirkungen bodennahen Ozons in Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/2284, Artikel 9 und Anhang V : Abschlussbericht / Tobias Schad, Tanja Sanders (Thünen-Institut für Waldökosysteme, Eberswalde), Willy Werner, Hanieh Eghdami (Universität Trier, Fachbereich Raum und Umweltwissenschaften, Geobotanik) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Durchführung der Studie: Thünen-Institut für Waldökosysteme ; Redaktion: Fachgebiet II 4.3 Luftreinhaltung und terrestrische Ökosysteme Gudrun Schütze

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URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-1065523

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, Dezember 2018

Umfang

1 Online-Ressource (141 Seiten, 15,15 MB) : Illustrationen, Diagramme, Karten

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Abschlussdatum: August 2018
Quellenverzeichnis: Seite 127-129
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch

Inhaltliche Zusammenfassung

Ozon ist ein hoch phytotoxischer Luftschadstoff, dessen schädliche Wirkung auf höhere Pflanzen vielfach belegt ist. Die neue NEC-Richtlinie der Europäischen Union schreibt die Überwachung der Auswirkungen bodennahen Ozons auf Ökosysteme vor. Dies umfasst einerseits die Erfassung visueller Schäden an Pflanzen. Andererseits soll die Beurteilung des Ozonrisikos mit Hilfe eines flussbasierten Ansatzes, also dem tatsächlichen Ozonfluss über die Stomata, erfasst werden (kritische Belastungsgrenzen). Dies soll mit Hilfe eines (möglichst bestehendem) Messnetzes durchgeführt werden. Ziel dieses Berichts ist die bestehenden Überwachungsstationen des lufthygienischen Messnetzes und die Level-II-Flächen des intensiven Forstmonitorings dahingehend zu prüfen inwieweit die flussbasierten kritischen Belastungsgrenzen an den einzelnen Überwachungsstationen berechnet werden können. Weiter werden die bestehenden Messnetze bzw. die verbliebenen Überwachungsstationen auf Repräsentativität hinsichtlich verschiedener Landnutzungsklassen geprüft. Zudem wird mit Hilfe eines einfachen Modells zur Berechnung der kritischen Belastungsgrenzen die räumliche Repräsentativität des lufthygienischen Messnetzes überprüft. Ein kurzer Einblick auf den Zusammenhang von Ozon und Zuwachs wird auch gegeben.
Ozone is a highly phytotoxic air pollutant, whose harmful impact on plants is proven in many cases. The new NEC-Directive of the European Union instructs to monitor the impacts of ground-level ozone on ecosystems. This includes the survey of visible damage to plants and the evaluation of ozone risk due to flux-based approaches, which describes the actual flux of ozone into the stomata (critical levels). To achieve this goal a monitoring network (in best case already existing) is needed. The project aims to review the already existing monitoring sites of the air pollution control network and the Level-II-Plots of the intensive forest monitoring (ICP-Forests) according to their usability to calculate the flux-based critical levels. Additionally the monitoring sites are checked according to their representativeness of land use classifications. With the aid of a simple model to calculate critical levels the spatial representativeness of the monitoring stations of the air pollution control network is checked. A short insight into the relation of ozone and growth is given.

Schriftenreihe

Texte ; 2018, 114 ppn:505871920

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