Angewandte Forschungsfragen zum Ausbau von Windenergie auf See : Potential durch Mehrfachnutzung von Flächen : Endbericht / von Merle Heyken, Dorothee Ellerhorst, Anna-Kathrin Wallasch, Dr. Dennis Kruse (Deutsche WindGuard GmbH, Varel), Julika Voß, Dr. Miriam Brandt, Karoline Hots, Dr. Franziska Bils, Ansgar Diederichs (BioConsult SH GmbH & Co. KG, Husum), Franziska Stamme, Victoria Vogt, Johannes Graetschel (IKEM - Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität e.V., Berlin), Prof. Dr. Gary S. Schaal, Dr. Sebastian Dumm (Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, Hamburg) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Redaktion: Fachgebiet V 1.3 Erneuerbare Energien - Mirjam Müller

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1922866393

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-1131272

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, April 2025

Umfang

1 Online-Ressource (333 Seiten, 23,0 MB) : Illustrationen, Karten, Diagramme

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Literaturverzeichnis: Seite 282-314
Abschlussdatum: Juni 2024
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch

Inhaltliche Zusammenfassung

Im Rahmen des vorliegenden Vorhabens wurde das Potential für die Windenergienutzung auf See in Deutschland auf Basis des Raumordnungsplans 2021 eingeschätzt und Chancen und Herausforderungen einer potentiellen Mehrfachnutzung von Flächen gemeinsam mit anderen Nutzungsformen untersucht. Es erfolgte eine Einschätzung der zusätzlichen Potentiale, die sich hierdurch ergeben könnten, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Mehrfachnutzung mit der Landes- und Bündnisverteidigung, der Fischereiforschung und weiteren erneuerbaren Energien. Insgesamt schaffen die rechtlichen Grundlagen der Mehrfachnutzung aus dem Raumordnungs- und Fachplanungsrecht keine Anreize für die Mehrfachnutzung von Flächen, ermöglichen sie aber gleichwohl. Nur im Einzelfall wird eine Mehrfachnutzung festgelegt. Die für die Verteidigung festgelegten Flächen bilden das operative Minimum, das notwendig für die Erhaltung der Landes- und Bündnisverteidigung ist. Ein Potential zur Mehrfachnutzung mit der Offshore-Windenergie ist gegenwärtig nicht gegeben. Eine Mehrfachnutzung von Offshore-Windenergie und Fischereiforschung ließe sich durch sorgfältigen Austausch vorab und Planungen bzgl. der Bedarfe umsetzen, geringfügige zusätzliche Potentiale für die Offshore-Windenergie könnten sich ergeben. Durch hybride Energieerzeugungskonzepte könnten die Flächen von Offshore-Windparks um schwimmende PV- oder Wellenenergieanlagen ergänzt und somit das Erzeugungspotential der Fläche erhöht werden. In Bezug auf die Meeresumwelt wurden bei allen drei Mehrfachnutzungsoptionen die jeweiligen möglichen kumulativen Effekte beschrieben. Um die negativen Umweltauswirkungen zu minimieren, könnten nach dem aktuellen Stand der Forschung verschiedene technische Optionen eingesetzt werden.
This project has assessed the potential for offshore wind energy deployment in Germany on the basis of the 2021 spatial development plan. In addition, the opportunities and challenges as well as the additional potential for offshore wind energy that could result from the multi-use of areas with other uses were to be examined, in particular with national and alliance defence, fisheries research and other renewable energies. Overall, the legal basis for multi-use under spatial planning and sectoral planning law does not generally encourage multi-use of areas, but nevertheless allows it. Multi-use is only specified in individual cases. The areas specified for defence constitute the operational minimum necessary to maintain national and alliance defence. There is currently no potential for multi-use with off-shore wind energy. Multi-use of offshore wind energy and fisheries research could be imple-mented through careful exchange in advance and planning with regard to requirements; additional potential for offshore wind energy could arise. Hybrid energy generation concepts could be used to supplement the areas of offshore wind farms with floating PV or wave energy systems and thus increase the generation potential of the area. With regard to the marine environment, the respective potential cumulative effects were described for all three multi-use options. According to the current state of research, various technical options could be used to minimise the negative environmental impacts.

Schriftenreihe

Climate change ; 2025, 22 ppn:525877959

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