Die veränderten Wettbewerbsbedingungen von Nordrhein-Westfalen durch ein verändertes "level-playing-field" in den Wirtschaftsbeziehungen zum Vereinigten Königreich und Nordirland : Konsequenzen für die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Vereinigten Königreich : Studie im Auftrag des Landtags Nordrhein-Westfalen : Vergabeverfahren Nr. 19325RU EK II Gutachten 1b / Hans-Ulrich Brautzsch, Andrej Drygalla, Oliver Holtemöller, Martina Kämpfe, Axel Lindner ; Herausgeber: Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

cbs.date.changed2021-10-27
cbs.date.creation2021-03-11
cbs.picatypeOa
cbs.publication.displayformHalle (Saale) : Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), [09. März 2021]
dc.contributor.authorBrautzsch, Hans-Ulrich
dc.contributor.authorDrygalla, Andrej
dc.contributor.authorHoltemöller, Oliver
dc.contributor.authorKämpfe, Martina
dc.contributor.authorLindner, Axel
dc.contributor.otherLeibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle
dc.contributor.otherNordrhein-Westfalen
dc.date.accessioned2025-05-30T13:03:44Z
dc.date.issued2021
dc.description.abstractAm 31.01.2020 ist das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland (Großbritannien) aus der Europäischen Union (EU) ausgetreten. Das Land ist bisher als Handelspartner der nordrhein-westfälischen Wirtschaft von erheblicher Bedeutung gewesen: 2015, im Jahr vor dem britischen Volksentscheid zugunsten eines Austritts, war es mit einem Anteil von 7,7% der drittwichtigste Absatzmarkt für Warenexporte aus Nordrhein-Westfalen, und immerhin 4,6% aller Warenimporte stammten aus Großbritannien. In der vorliegenden Studie werden die Konsequenzen des Brexit für das Land Nordrhein-Westfalen erörtert. Der Fokus liegt dabei auf der kurzen bis mittleren Frist, denn das zentrale Instrument der Analyse, die Input-Output-Rechnung, nutzt Informationen über gegenwärtige Wirtschaftsstrukturen, die sich an die nach dem Austritt Großbritanniens neuen Rahmenbedingungen im Lauf der Zeit anpassen werden. Die Perspektiven für die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU, wie sie sich im Frühjahr 2020 darstellen, werden am Anfang der Studie (Abschnitt 2) skizziert. Daran schließt sich ein Überblick der Literatur zu den wirtschaftlichen Folgen des Brexit für Europa, für Deutschland und für einzelne Regionen an (Abschnitt 3). Das zentrale Kapitel der Studie (Abschnitt 4) beleuchtet die Effekte des Brexit auf die Wirtschaft Nordrhein-Westfalens. Dabei geht es vor allem um den Güterhandel, die Produktion und die Beschäftigung, aber auch um Effekte auf Investitionen und Arbeitsproduktivität. Um auch wichtige indirekte Effekte über Vorleistungsbeziehungen zu erfassen, kommt die Input-Output-Analyse zum Einsatz. Nach einer kurzen Darstellung der Wirtschaftsstruktur Nordrhein-Westfalens und der Handelsverflechtungen zwischen Großbritannien, Deutschland und der EU werden die kurz- bis mittelfristigen Effekte des Brexit auf den Güterhandel, die Produktion und die Beschäftigung in Deutschland und in neun nordrhein-westfälischen Regionen simuliert. An die so erzielten Ergebnisse schließen sich qualitative Überlegungen zu den Effekten auf Investitionstätigkeit und Produktivitätsentwicklung an. In Abschnitt 5 wird diskutiert, ob sich mit dem Brexit nicht auch Chancen für die Wirtschaft Nordrhein-Westfalens bieten. Zu diesem Zweck wird untersucht, in welchen Branchen sowohl Großbritannien als auch Nordrhein-Westfalen bisher innerhalb der EU komparative Vorteile gehabt haben, und ob der Austritt Großbritanniens dort Marktanteilsgewinne der heimischen Wirtschaft ermöglichen könnte. In Abschnitt 6 wird der Frage nachgegangen, welche Instrumente und Maßnahmen von der Politik genutzt werden könnten, um einen fairen und regelbasierten Wettbewerb auf Basis des bisherigen ‚level-playing-field‘ zwischen nordrhein-westfälischen und britischen Unternehmen zu gewährleisten. In einem abschließenden Abschnitt 7 werden die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammengefasst.de
dc.format.extent1 Online-Ressource (III, 49 Seiten, 1,49 MB) : Illustration
dc.genrebook
dc.identifier.otherkxp: 1751100715
dc.identifier.ppn1751100715
dc.identifier.urihttps://epflicht.bibliothek.uni-halle.de/handle/123456789/9760
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:3:2-134075
dc.identifier.vl-id3095919
dc.language.isoger
dc.publisherLeibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
dc.relation.ispartofseriesIWH studies ; 2021, 1 ppn:1740989945
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.ddc330
dc.titleDie veränderten Wettbewerbsbedingungen von Nordrhein-Westfalen durch ein verändertes "level-playing-field" in den Wirtschaftsbeziehungen zum Vereinigten Königreich und Nordirland : Konsequenzen für die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Vereinigten Königreich : Studie im Auftrag des Landtags Nordrhein-Westfalen : Vergabeverfahren Nr. 19325RU EK II Gutachten 1b / Hans-Ulrich Brautzsch, Andrej Drygalla, Oliver Holtemöller, Martina Kämpfe, Axel Lindner ; Herausgeber: Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
dc.typeBook
dspace.entity.typeMonograph
local.accessrights.itemAnonymous
local.openaccesstrue

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Die veränderten Wettbewerbsbedingungen von Nordrhein-Westfalen durch ein verändertes "level-playing-field" in den Wirtschaftsbeziehungen zum Vereinigten Königreich und Nordirland
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