Deutungskompetenz in der Selbstanwendung : der Umgang der ostdeutschen Hochschulen mit ihrer Zeitgeschichte / Daniel Hechler; Peer Pasternack

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670623083

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-23965

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Erschienen

Lutherstadt Wittenberg : HoF Wittenberg - Institut für Hochschulforschung Wittenberg, 2011

Umfang

Online-Ressource (PDF-Datei: 225 S., 7,24 MB) : graph. Darst.

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Inhaltliche Zusammenfassung

Along with the Christian church the university is the oldest living institution in European history. The history of higher education has always been tied to the social and political developments of society. Not only because of their tradition but also as the central institution for scientific reflection and the education of the future decision-makers, universities should deal with their role during the 20th Century. Due to their experience of both national socialist and communist dictatorships, this is particularly the case for the East German higher education institutions. However, East German universities have been accused again and again to fail in developing an adequate understanding of their history especially in the GDR. Against this background this report offers an empirical survey of activities undertaken by East German universities to reflect their recent history. For this purpose, relevant publications, university journals and websites as well as the national press were evaluated systematically. In addition it provides a list of related exhibitions and memorials at the universities. On this basis, the report draws an overall picture of activities by East German universities, identifies typical patterns, and gives recommendations to develop an adequate dealing with their recent history. (HoF/text adopted)
Die Universität ist neben der christlichen Kirche die älteste, noch immer lebendige Institution der europäischen Geschichte. Die Hochschulgeschichte ist Teil der Geschichte überhaupt und als solche mit den gesellschaftlich-politischen Entwicklungen verbunden. Als traditionsbewusste Institutionen, aber vor allem als zentrale gesellschaftliche Reflexionsagenturen und Ausbildungsstätten für künftige Entscheider sollten sich die Hochschulen gerade auch mit ihrer Geschichte im 20. Jahrhundert auseinanderzusetzen. Dieses gilt insbesondere für die ostdeutschen Einrichtungen, blicken diese doch auf eine "doppelte Diktaturerfahrung" zurück. Allerdings wurde den ostdeutschen Hochschulen immer wieder vorgeworfen, sich nur unzureichend und wenn, dann auf externe Initiative hin mit der eigenen Geschichte insbesondere in der SBZ/DDR befasst zu haben. Vor diesem Hintergrund unternimmt der Bericht eine empirische Bestandsaufnahme der Aktivitäten ostdeutscher Hochschulen, die sich auf ihre je eigene Zeitgeschichte beziehen. Dafür wurden die relevanten Publikationen, die Hochschulzeitschriften, die überregionale Presse und die Internetauftritte der Hochschulen systematisch ausgewertet. Ergänzt wurde diese Auswertung der hochschulzeitgeschichtlichen Selbst- und Fremdthematisierungen durch eine Aufstellung von relevanten Ausstellungen und Gedenkzeichen. Auf diese Weise konnten Muster zeitgeschichtlicher Selbstbefassung identifiziert und Handlungsempfehlungen für einen adäquaten Umgang mit hochschulischen Zeitgeschichte entwickelt werden. (HoF/Text übernommen)

Schriftenreihe

Arbeitsberichte ; 2011,1 ppn:548423504

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