Diagnosen der Moderne : Weber, Habermas, Hayek und Luhmann im Vergleich / Ingo Pies

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636477657

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-10568

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Erschienen

Halle : Martin-Luther-Univ. Halle-Wittenberg, Lehrstuhl für Wirtschaftsethik, 2010

Umfang

Online-Ressource (PDF-Datei: III, 24 S., 0,18 MB) : graph. Darst.

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Zsfassung in engl. Sprache
Zusammenfassung in englischer Sprache

Inhaltliche Zusammenfassung

Dieser Aufsatz vergleicht die Arbeiten von Max Weber, Jürgen Habermas, Friedrich August von Hayek und Niklas Luhmann im Hinblick auf ihre Beiträge zu Diagnosen der Moderne. Eine wichtige Gemeinsamkeit besteht darin, dass alle vier Beiträge zwar modernitätskritisch sind, der gesellschaftlichen Moderne jedoch insgesamt eine positive Bilanz ausstellen. Es wird auch ein wichtiger Unterschied identifiziert: Während sich Weber und Habermas primär mit den Problemen einer systemischen Kolonialisierung der Lebenswelt beschäftigen, befassen sich Hayek und Luhmann primär mit den spiegelbildlichen Problemen und Gefahren einer lebensweltlichen Kolonialisierung des Systems.
This article compares the works by Max Weber, Jürgen Habermas, Friedrich August von Hayek and Niklas Luhmann with regard to their contributions to diagnoses of modernity. Their approaches have in common that, although they are critical of modernity, they nevertheless attest that modern society has a positive balance. However, there is also an important difference. While Weber and Habermas primarily deal with the problems of a systemic colonialization of lifeworld ("Lebenswelt"), Hayek and Luhmann primarily address the mirror-inverted problems and dangers of a lifeworld colonialization of the system.

Schriftenreihe

Diskussionspapier ; Nr. 2010, 1 ppn:571346170

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