Decolonizing the history of philosophy / by Souleymane Bachir Diagne, Columbia University, New York/N.Y.

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Discovery

1030866007

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-96853

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Körperschaft

Erschienen

Halle (Saale) : Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2018

Umfang

1 Online-Ressource (32 Seiten, 0,19 MB)

Ausgabevermerk

Sprache

eng
ger

Anmerkungen

Text in englischer, Vorwort in deutscher Sprache

Inhaltliche Zusammenfassung

In order to decolonize the history of philosophy against the fabrication of translatio studiorum as the unilinear path connecting Greek thought and sciences to medieval European Christianity, we need to pluralize that history. And to manifest in our textbooks that translatio studiorum is not just Jerusalem-AthensRome-Paris or London or Heidelberg … but, as well: Athens-Nishapur-BagdadCordoba-Fez-Timbuktu …. To decolonize the history of philosophy is also to take into account the plurality of languages, in order to consider the perspectives introduced by tongues other than European, and thus undo the “ontological nationalism” upon which rests the assumption that philosophical exercise is intrinsically tied to certain (European) languages.
Um die Geschichte der Philosophie zu entkolonialisieren bedarf es einer Pluralisierung dieser Geschichte. Dazu gehört die Revision des Konstrukts einer translatio studiorum, wonach es genau einen direkten Weg vom griechischen Denken hin zum europäisch-mittelalterlichen Christentum gibt. Zur Dekolonisation der Geschichte der Philosophie gehört, dass unsere Lehrbücher deutlich machen, wie translatio studiorum sich nicht nur auf Jerusalem-Athen-Rom-Paris oder London oder Heidelberg bezieht, sondern auch auf Athen-Nischapur-Bagdad-CordobaFes-Timbuktu. Die Geschichte der Philosophie zu pluralisieren bedeutet zudem, die Pluralität der Sprachen zu berücksichtigen, um Perspektiven einzubeziehen, die in anderen als den europäischen Sprachen geäußert wurden. So lässt sich der „ontologische Nationalismus“ überwinden, auf welchem die Annahme beruht, dass philosophische Praxis intrinsisch an bestimmte (europäische) Sprachen gebunden sei.

Schriftenreihe

Anton Wilhelm Amo lectures ; Volume 4 ppn:1030840490

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