Vertuschter Skandal : die kontaminierte Anti-D-Prophylaxe in der DDR 1978/1979 und ihre Folgen / Florian Steger, Carolin Wiethoff und Maximilian Schochow

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879968133

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-68813

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Erschienen

Halle (Saale) : Mitteldeutscher Verlag, 2017

Umfang

1 Online-Ressource (0.87 MB)

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ger

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Inhaltliche Zusammenfassung

Anfang der 70er Jahre wurde in der DDR die Anti-D-Prophylaxe eingeführt. Das verwendete Anti-D-Immunglobulin wurde aus Blutplasma hergestellt. Im Frühjahr 1978 bestand der Verdacht, dass Spender an einer Hepatitis erkrankt waren, dennoch wurde das kontaminierte Blutplasma verwendet. Im Januar 1979 häuften sich Meldungen über Hepatitiserkrankungen bei Frauen, die eine Anti-D-Prophylaxe erhalten hatten. 1979 fand ein Geheimprozess statt, Betroffene und Öffentlichkeit wurden nicht informiert. Mit der vorliegenden Untersuchung werden die damaligen Ereignisse rekonstruiert und die Folgen für die Frauen und ihre Angehörigen analysiert. Prof. Dr. Florian Steger, geb. 1974, Studium der Klassischen Philologie und Geschichte an den Universitäten Würzburg und München (LMU), seit 1996 der Humanmedizin an der Universität München (LMU), 2002 Promotion an der Ruhr-Universität Bochum, 2002/03 Postdocstipendiat der DFG, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Universität Erlangen-Nürnberg, 2003-2008 Bayerischer Habilitationsförderpreis, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Universität Erlangen-Nürnberg, 2008 Habilitation daselbst, 2008-2011 wiss. Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin (LMU München), seit 2011 Universitätsprofessor und Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

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