Freiheit durch Bindung - Zur ökonomischen Logik von Verhaltenskodizes / Markus Beckmann u. Ingo Pies
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Freiheit durch Bindung - Zur ökonomischen Logik von Verhaltenskodizes
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519707095
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-421
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dc.contributor.contributor
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Publication history
Halle : Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg [u. a.], 2006
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ger
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Parallel als Buch-Ausg. erschienen
Abstract
Verhaltenskodizes werden in der Praxis häufig zur Lösung von Problemen eingesetzt, für die sie eigentlich nicht geeignet sind. Kodizes stellen eine freiwillige Bindung an Regeln dar. Bindungen sind vorteilhaft, wenn sie Interaktionsprobleme sozialer Dilemmata überwinden. Die ökonomische Logik von Verhaltenskodizes basiert somit auf einem Selbstbindungsargument: Kodizes schaffen Freiheit durch Bindung. Dies ist in zwei Spielarten denkbar. Individuelle Selbstbindungen überwinden einseitige Dilemmata. Mehrseitige Dilemmata erfordern jedoch kollektive Selbstbindungen. Verhaltenskodizes als Instrument individueller Selbstbindung sind daher ungeeignet, strukturelle Probleme im Außenverhältnis des Unternehmens zu lösen. Ihre Stärke entfalten sie vor allem in der Überwindung interner Koordinationsprobleme. Verhaltenskodizes sind ein strategisches Instrument für Corporate Citizenship.
Series
Diskussionspapier ; 06,9 ppn:571346170