Sonne und Stahl / Yukio Mishima ; aus dem Japanischen übersetzt von Sabine Mangold

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1850822735

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-976247

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Erschienen

Halle (Saale) : Mitteldeutscher Verlag, [2023]

Umfang

1 Online-Ressource (11,89 MB)

Ausgabevermerk

Deutsche Erstausgabe

Sprache

ger

Anmerkungen

Inhaltliche Zusammenfassung

Yukio Mishima gilt als einer der bedeutendsten und meistübersetzten Autoren Japans. Er wurde nicht nur durch seinen Roman "Bekenntnisse einer Maske", sondern auch durch seinen Selbstmord 1970 weltbekannt. Damals hatte er in Tokio in einer theatralischen Aktion einen Putsch zugunsten des japanischen Kaisers ausgerufen und dann vor aller Augen Harakiri begangen. In seinem autobiografischen Spätwerk "Sonne und Stahl", das 1968 als Gesamttext veröffentlicht wurde, reflektiert Mi­shima vor dem Hintergrund seiner intellektuellen, spirituellen und physischen Entwicklung insbesondere die Beziehung zum eigenen Körper, zu dem er erst in seiner zweiten Lebenshälfte durch obsessives Training in Bodybuilding und Kampfkunst sowie einer Episode beim japanischen Militär einen positiven Bezug entwickeln konnte. Mittels einer eigenwillig subversiven und elektrisierend poetischen Metaphorik lässt er uns teilhaben an seiner Verwandlung vom "Mann der Worte" zum "Mann der Tat". In dieser paradoxen Verfassung kreiert er, den parasitären Worten zum Trotz, eine mystische Sprache des Körpers, um seine persönliche "Fleischwerdung des Logos" zu inszenieren.

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