Familienunternehmen in Ostdeutschland : Niedergang und Neuanfang von 1945 bis heute / Rainer Karlsch ; herausgegeben von der Stiftung Familienunternehmen
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1845979664
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-967541
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Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Halle (Saale) : Mitteldeutscher Verlag, [2023]
Umfang
1 Online-Ressource (17,48 MB) : Illustrationen
Ausgabevermerk
1. Auflage
Sprache
ger
Anmerkungen
Redaktionsschluss: Januar 2023
Inhaltliche Zusammenfassung
Die populärwissenschaftliche Darstellung zeigt erstmals die Auswirkungen der Verdrängungs- und Enteignungspolitik der sowjetischen Besatzungsmacht und des SED-Regimes für die Familienunternehmenslandschaft in Ostdeutschland bis heute auf. Die staatsdirigistischen Eingriffe führten zum einen zur Abwanderung von Betrieben in den Westen. Zum anderen zeigten sich nun erst recht Resilienz, Einfallsreichtum und Beharrlichkeit der verbleibenden Familienunternehmer*innen. Nach der friedlichen Revolution machten sich viele Unternehmer*innen aus Ost und West auf, die Familientraditionen wiederzubeleben. Auf den harten Strukturbruch in den 1990er Jahren folgte eine partielle Reindustrialisierung. Heute sind 92 Prozent der ostdeutschen Betriebe Familienunternehmen. Der Wirtschaftshistoriker Rainer Karlsch arbeitet in dem reich bebilderten, von der Stiftung Familienunternehmen herausgegebenen Buch zahlreiche individuelle Geschichten durch unterschiedlichste Branchen auf: Viele davon sind Erfolgsgeschichten trotz widrigster Umstände.