Wie sollte die Managementvergütung (nicht) reguliert werden? : ordnungspolitische Überlegungen zur Haftungsbeschränkung von und in Organisationen / Ingo Pies und Peter Sass

cbs.date.changed2019-03-10
cbs.date.creation2011-09-20
cbs.picatypeOa
cbs.publication.displayformHalle : Martin-Luther-Univ. Halle-Wittenberg, Lehrstuhl für Wirtschaftsethik, 2011
dc.contributor.authorPies, Ingo
dc.contributor.authorSass, Peter
dc.date.accessioned2025-05-29T03:56:46Z
dc.date.issued2011
dc.description.abstractWalter Eucken hat die Institution der Haftungsbeschränkung radikal abgelehnt. Aus seiner Sicht war nur das Prinzip der Vollhaftung marktkonform. Diese Auffassung ist korrekturbedürftig, wie unter Rückgriff auf die moderne Mikroökonomik der Risikoallokation gezeigt wird: Zum einen kann es gemeinwohlförderlich sein, Organisationen per Rechtsform eine Haftungsbeschränkung zu gewähren. Und zum anderen kann es gemeinwohlförderlich sein, innerhalb von Organisationen zur Lösung von Prinzipal- Agent-Problemen zwischen Eigentümern und Management Anreizverträge zu vereinbaren, die den Managern - z.B. in Form von konvexen Vergütungsschemata - eine Art von Haftungsbeschränkung gewähren. Beides ist für das Innovationsverhalten von Unternehmen und mithin für die Dynamik einer Marktwirtschaft von großer Bedeutung. Die Hauptthese lautet, dass solche Haftungsbeschränkungen nicht interventionistisch, sondern durch eine Ordnungspolitik zweiter Ordnung reguliert werden sollten. Der Beitrag schließt mit Überlegungen zum Verhältnis von Ordnungspolitik und Ordnungsethik.de
dc.description.abstractWalter Eucken strongly rejected the institution of limited liability. From his point of view, only unrestricted full liability was in conformity with the market order. This perspective misses important insights, as is shown with recourse to the modern microeconomics of risk allocation: Firstly, one can realize welfare gains by providing organizations with the status of limited liability. Second, one can realize further welfare gains within organizations by means of incentive contracts to solve principal-agent problems between equity holders and managers, e.g. by convex payment schemes that provide a kind of limited liability for managers. Both aspects are of vital importance for entrepreneurial innovations and thus for the dynamism of market economies. The main proposition is that limited liability within organizations should not be regulated by intervention, but by a second-order politics of institutional design. The article concludes with comments regarding the relationship between the politics and the ethics of institutional order.en
dc.description.noteZsfassung in dt. und engl. Sprache
dc.description.noteZusammenfassung in englischer Sprache
dc.format.extentOnline-Ressource (PDF-Datei: III, 37 S., 0,28 MB)
dc.genrebook
dc.identifier.ppn668534222
dc.identifier.urihttps://epflicht.bibliothek.uni-halle.de/handle/123456789/5166
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:3:2-11599
dc.identifier.vl-id986358
dc.language.isoger
dc.publisherMartin-Luther-Univ. Halle-Wittenberg, Lehrstuhl für Wirtschaftsethik
dc.relation.ispartofseriesDiskussionspapier ; Nr. 2011, 2 ppn:571346170
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectHaftungsbeschränkung
dc.subject.ddc330
dc.titleWie sollte die Managementvergütung (nicht) reguliert werden? : ordnungspolitische Überlegungen zur Haftungsbeschränkung von und in Organisationen / Ingo Pies und Peter Sass
dc.typeBook
dspace.entity.typeMonograph
local.accessrights.itemAnonymous
local.openaccesstrue

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