Wie (un)moralisch ist Agrarspekulation? / Ingo Pies
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1811330347
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-894569
DOI
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ISSN
Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Halle : Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2022
Umfang
1 Online-Ressource (III, 11 Seiten, 0,68 MB) : Diagramme
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Inhaltliche Zusammenfassung
Aus der wirtschaftsethischen Perspektive des ordonomischen Forschungsprogramms leistet dieser Artikel drei Beiträge zur aktuellen Debatte um zivilgesellschaftliche Vorwürfen, dass die Terminmarktgeschäfte von Agrarspekulanten Hungerkrisen hervorbringen oder verschärfen. Erstens erläutert er den ökonomischen Sachverhalt, wie die Kassamärkte und Terminmärkte für Weizen funktionieren und zusammenhängen. Zweitens begründet er, warum die gegenwärtige Datenlage nicht dafür spricht, dass eine exzessive Spekulation durch künstliche Verknappung (= Weizenhortung) exzessive Preissteigerungen ausgelöst hat. Drittens beantwortet er die im Titel aufgeworfene Frage.
From the business ethics perspective of the ordonomic research program, this article makes three contributions to the current debate on civil society allegations that the futures market transactions of agricultural speculators produce or exacerbate hunger crises. First, it explains the working properties of spot markets and futures markets for wheat and how they are related. Secondly, it explains why current data do not suggest that excessive speculation through artificial scarcity (= wheat hoarding) has triggered excessive price increases. Thirdly, it answers the question raised in the title.
Schriftenreihe
Diskussionspapier ; 2022, Nr. 17 ppn:571346170