cbs.date.changed2019-04-28
cbs.date.creation2014-01-31
cbs.distribution.displayformHalle (Saale) : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2013
cbs.picatypeOf
cbs.publication.displayformHalle (Saale) : Inst. für Wirtschaftsforschung, 2013
dc.contributor.authorHoltemöller, Oliver
dc.contributor.authorLindner, Axel
dc.contributor.authorDrygalla, Andrej
dc.date.accessioned2025-06-11T08:46:13Z
dc.date.issued2013
dc.description.abstractGegenstand der vorliegenden Studie sind die konjunkturellen Aussichten in den Ländern Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, Kanada, Schweden, Tschechien, Polen, USA, Mexiko, Brasilien, Japan und in China für die Jahre 2013 bis 2015. Im ersten Halbjahr 2013 hat sich die Weltkonjunktur belebt. Gleichwohl ist das Tempo der weltwirtschaftlichen Expansion gemessen am Wachstum der vergangenen Dekaden nur mäßig. Risiken für die Weltwirtschaft gehen vor allem von den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen aus. Das betrifft zum einen die USA, wo der Fiskus aufgrund der politischen Blockade im US-Kongress für längere Zeit am Rande der Zahlungsunfähigkeit zu schlingern droht. Zudem ist für den Euroraum nicht auszuschließen, dass der politische Widerstand gegen eine Fortsetzung des Reformkurses in den einzelnen Ländern der Währungsunion zunimmt. Es besteht aber auch Unsicherheit über den Zustand des chinesischen Finanzsektors. Bankenschieflagen könnten dort einen konjunkturellen Einbruch auslösen, der negative Auswirkungen auch auf die globale Konjunktur hätte. Die wahrscheinlichste wirtschaftliche Entwicklung in dem betrachteten Länderkreis (Basisszenario) wird anhand grundlegender volkswirtschaftlicher Kennzahlen, etwa der Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts, beschrieben. Es wird auch die Entwicklung für den Fall skizziert, dass die Weltwirtschaft eine ungünstige oder sogar sehr ungünstige Wendung nimmt. Weil die Prognosen der Studie aus einem makroökonometrischen Modell für die internationale Konjunktur gewonnen werden, kann präzise definiert werden, was unter günstig und ungünstig zu verstehen ist: Im ersten Risikoszenario fällt nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 10% gemäß der aus dem Modell resultierenden Wahrscheinlichkeitsverteilung die gesamtwirtschaftliche Produktion in der betrachteten Ländergruppe im Jahr 2013 noch geringer aus; das zweite Risikoszenario beschreibt eine Situation, in der sich mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 1% eine noch geringere Produktion realisieren dürfte. Bei der Herleitung von Prognose und Risikoszenarien kann auf spezielle Annahmen über wirtschaftspolitische Impulse verzichtet werden. Insbesondere kommt es in der Finanzpolitik der betrachteten Länder wohl zu keinem drastischen Kurswechsel. Im Basisszenario legt der weltwirtschaftliche Produktionszuwachs im Verlauf der Jahre 2014 und 2015 mit abnehmender Geschwindigkeit zu und konvergiert zum Trendwachstum der vergangenen Jahre. Im Fall einer schweren oder einer sehr schweren Wirtschaftskrise wäre der Produktionsverlust gegenüber dem Basisszenario in Deutschland und in Italien besonders hoch. Dass die deutsche und die italienische Volkswirtschaft in den Rezessionsszenarien höhere Produktionsverluste aufweisen, ist auch auf den hohen Offenheitsgrad zurückzuführen, der diese Länder für einen weltweiten Konjunktureinbruch besonders anfällig macht. Aber auch eine länderspezifische Wirtschaftskrise ist in Deutschland mit deutlich höheren Produktionsverlusten verbunden als in den USA.de
dc.format.extentOnline-Ressource (PDF-Datei: 37 S., 0,91 MB) : graph. Darst.
dc.genrebook
dc.identifier.ppn777434326
dc.identifier.urihttps://epflicht.bibliothek.uni-halle.de/handle/123456789/16419
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:3:2-25454
dc.identifier.vl-id1816387
dc.language.isoger
dc.publisherInst. für Wirtschaftsforschung
dc.relation.ispartofseriesInternationale Konjunkturprognose und konjunkturelle Stressszenarien für die Jahre ... ; 2013/2015 ppn:857480456
dc.relation.ispartofseriesIWH online ; 2013,6 ppn:732628105
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.ddc330
dc.typeMonograph
dspace.entity.typeMonograph
local.accessrights.itemAnonymous
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