Internationale Maßstäbe und Strategien für die Reduzierung des Flächenverbrauchs (SURFACE) : Ableitung von Zielen, Indikatoren und Monitoringkonzepten : Abschlussbericht / von Christoph Schröter-Schlaack, Sebastian Lieder, Elisabeth Marquard, Eva-Maria Schatz, Jana Bovet (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ, Leipzig) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Redaktion: Fachgebiet I 2.5 Nachhaltige Raumentwicklung und Umweltprüfungen - Detlef Grimski

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Internationale Maßstäbe und Strategien für die Reduzierung des Flächenverbrauchs (SURFACE)

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1981969659

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urn:nbn:de:gbv:3:2-123456789-1201533

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Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, 2026

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1 Online-Ressource (88 Seiten, 2,04 MB)

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ger

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Literaturverzeichnis: Seite 78-88

Abschlussdatum: August 2023

Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch

Abstract

Ziel des SURFACE-Vorhabens war es, den Stand fachlicher und politischer Strategien zur Reduzierung der Flächenneuinanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrszwecke (Flächenverbrauch) in ausgewählten Ländern zu erfassen und zu analysieren. Vor dem Hintergrund der zunehmend auch international diskutierten Flächenverbrauchsproblematik, der „no net land take“-Zielsetzung für 2050 der Europäischen Kommission, der flächenpolitischen Ziele der Bundesregierung in der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (30 Hektar minus X Ziel), der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs 11 „Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten“ und SDG 15 „Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Verlust der Biodiversität ein Ende setzen“) wurde untersucht, inwieweit in anderen Ländern nationale Ziele und Instrumente zur Reduzierung des Flächenverbrauchs bestehen, welcher Umsetzungsstand erreicht ist und welche Hindernisse für eine effektive Flächensparpolitik bestehen. Die hier vorgelegten Ergebnisse des Vorhabens beruhen auf zwei umfassenden schriftlichen Expert*innenbefragungen und ergänzenden Literaturrecherchen. Mithilfe der empirischen Erhebungen wurden zum einen Empfehlungen für eine Konkretisierung des Begriffs "Flächenverbrauch“ in europäischen Strategien und Rahmenwerken sowie der nationalen Gesetzgebung und Instrumentenausgestaltung erarbeitet. Eine konzeptionelle Klärung des Begriffs „Flächenverbrauch“ ist auch Voraussetzung für die Ableitung international harmonisierter Indikatoren für ein Monitoring der mit der Siedlungsentwicklung einhergehenden Flächeninanspruchnahme. Ein zweiter Untersuchungsschwerpunkt war die Analyse der Umsetzung und Anwendung der Richtlinie 2014/52/EU in ausgewählten europäischen Mitgliedstaaten. Vor dem Hintergrund des EU-Ziels „kein Netto-Flächenverbrauch bis 2050“ legt diese Richtlinie fest, den Faktor Fläche als Schutzgut in Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVPs) einzubeziehen. Die Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass die tatsächlichen Auswirkungen dieser Richtlinie bisher begrenzt geblieben sind. Daher wurden anhaltende Herausforderungen einer Flächensparpolitik identifiziert und Handlungsoptionen zur Abschwächung von Hindernissen reflektiert.

The aim of the SURFACE project was to assess and analyse the status of political strategies and administrative routines to reduce land take for settlements and transport infrastructure in selected countries. Against the background of emerging international discussions on land take, the European Commissions “no net land take” target until 2050, the United Nations Sustainable Development Goals (SDGs) 11 ("Make cities and human settlements inclusive, safe, resilient and sustainable") and 15 ("Protect, restore and promote the sustainable use of terrestrial ecosystems, manage forests sustainably, combat desertification, halt and reverse land degradation, and halt the loss of biodiversity"), the project investigated the extent to which national targets and instruments for reducing land take exist, what level of implementation has been achieved and what obstacles exist to effectively reduce land take. The results of the project presented here are based on two comprehensive written expert surveys and supplementary literature research. Based on this, recommendations for a concretisation of the term "land take" in European strategies and frameworks as well as in national legislation and instrument design were developed. A conceptual clarification of the term "land take" is also a prerequisite for deriving internationally harmonised indicators for monitoring land take associated with settlement development. A second focus of the study was the analysis of the implementation of Directive 2014/52/EU in selected European member states. Against the background of the EU target of "no net land take by 2050", this directive stipulates the inclusion of land as an environmental asset to be considered in environmental impact assessments (EIAs). The results of our study indicate that the actual impact of this directive has so far remained limited. Therefore, persistent challenges of a land saving policy were identified and options for action to mitigate obstacles were reflected.

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Texte. Umweltbundesamt ; 2026, 122 ppn:505871920
Ressortforschungsplan des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

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