Wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Bedeutung bevölkerungsweiter Längsschnittstudien : Stellungnahme / Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften ; Redaktion Dr. Constanze Breuer, Anna-Maria Gramatté, Dr. Alexandra Schulz

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861713958

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-73771

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Erschienen

Halle (Saale) : Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina ; München : acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften ; Mainz : Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, Mai 2016

Umfang

Online-Ressource (104 Seiten, 993,51 KB)

Ausgabevermerk

1. Auflage

Sprache

ger

Anmerkungen

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Literaturverzeichnis: Seite 80-82

Inhaltliche Zusammenfassung

Mit der Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech möchten die Akademien eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation vorlegen und Empfehlungen zur weiteren Entwicklung von Längsschnittstudien und den hierfür notwendigen Infrastrukturen geben. Im Einzelnen spricht die Arbeitsgruppe folgende Empfehlungen aus: 1. Eine nationale Förderinitiative starten zur Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit bei der Durchführung bevölkerungsweiter Längsschnittstudien, insbesondere zwischen den biomedizinischen und sozioökonomischen Wissenschaften. 2. Langfristige Förderinstrumente schaffen, die bei nachweisbarer Qualität eine im Prinzip unbeschränkt oft verlängerbare Fortführung von Längsschnittstudien ermöglichen. Dies impliziert die Einstufung von Infrastruktur- und Erhebungskosten als Konstruktionskosten und ihre entsprechende Berücksichtigung im Forschungsetat des Bundes. 3. Koordinierung zwischen der europäischen und der deutschen Roadmap für Forschungsinfrastrukturen verbessern. 4. Kapazitäten schaffen für die Dokumentation, Vermittlung und Verknüpfung von Längsschnittdaten. 5. Karrierepfade nach dem Tenure-Track-Prinzip schaffen, die es ermöglichen, dass leitende Studienmitarbeiterinnen und -mitarbeiter Dauerstellen innehaben können mit einer Vergütung, welche diejenige von W2-Professuren erreichen kann. 6. Die Weiterbildung in Forschungs- und Projektmanagement für leitende Studienmitarbeiterinnen und -mitarbeiter ausbauen. 7. Kapazität des wissenschaftlichen Nachwuchses für bevölkerungsweite Längsschnittstudien durch Promotionsprogramme und Post-Doc-Ausbildung entwickeln. 8. Dem steigenden Qualifizierungsbedarf Rechnung tragen durch eine gezielte Wissens- und Kompetenzentwicklung im Master- und Aufbaustudium. (HoF/Text übernommen)

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