Technisches Hintergrundpapier zur Szenarienanalyse : Methoden und Annahmen zum Vergleich deutscher Treibhausgasneutralitätsszenarien : Teilbericht / von Sabine Gores, Jakob Graichen, Mateo Flohr-Reija, Wolfram Jörß (Öko-Institut, Berlin) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Redaktion: Fachgebiet V 1.2 Szenarien und Strategien zu Klimaschutz und Energie - Karlotta Schultz, Joris Spindler, René Lanz
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Technisches Hintergrundpapier zur Szenarienanalyse Discovery
1961804786
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-123456789-1191721
DOI
ISBN
ISSN
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Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, 2025
Umfang
1 Online-Ressource (42 Seiten, 2,91 MB)
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Literaturverzeichnis: Seite 40-42
Abschlussdatum: Juli 2025
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch
Inhaltliche Zusammenfassung
Im Forschungsvorhaben des Umweltbundesamtes (UBA) „Treibhausgasneutralität in der EU und in Deutschland: Die Konzeption einer Zielarchitektur unter Berücksichtigung von Senken“ werden verschiedene Szenarien zur Treibhausgasneutralität im Jahr 2045 in Deutschland in Bezug auf die Wirkung von natürlichen und technischen Senken verglichen. Um einen konsistenten Szenarienvergleich zu ermöglichen, müssen Annahmen zur Bilanzierungsmethodik getroffen werden. Das vorliegende technische Hintergrundpapier dient dazu, diese gesammelt zu erläutern. Es begleitet das parallel veröffentlichte Analysepapier „Deutsche Szenarien zur Treibhausgasneutralität im Vergleich - Zielerreichung unter Berücksichtigung der technischen und natürlichen Senken sowie der Kohlenstoffnutzung“ sowie ein Excel-Tool mit den zugrundliegenden Daten. Als übergeordnete Methodik zur Analyse und Darstellung verschiedener Emissions-Kategorien wurde die „Wasserfallstruktur“ entwickelt. Dieseunterscheidet Gesamtbilanzen von Szenarien in erzeugte Treibhausgase, Brutto- und Netto-Emissionen. Neben den natürlichen Senken als Netto-Treibhausgas-Einbindungen im LULUCF Sektor, werden verschiedene technische Senken betrachtet. Bei Kohlenstoffabscheidung zur Nutzung wird bezüglich der Bindungsdauer in Endprodukten zwischen kurz- und mittelfristigem Carbon Capture and Use (CCU) unterschieden. Kurzfristiges CCU geht lediglich als Verschiebung zwischen Sektoren in die Bilanz ein, wohingegen mittelfristiges CCU als technische Senke zu betrachten ist. In diesem Dokument wird insbesondere auch auf die bilanziellen Herausforderungen eingegangen. Diese betreffen unter anderem die Vermeidung von Doppelzählungen beim Einsatz von CCS-Technologien bei thermischer Verwertung am Ende des Lebenszyklus von synthetischen Produkten. Auch erfordert z. B. die Anwendung des Territorialansatzes eine konsistente Berücksichtigung von Emissionen und Entnahmen, die innerhalb der Landesgrenzen freigesetzt oder abgeschieden werden. Für jedes analysierte Szenario werden Auffälligkeiten, Annahmen und Abweichungen in der Bilanzierungsmethodik einzeln beschrieben.
In the UBA project ‘Greenhouse gas neutrality in the EU and Germany: designing a target architecture taking into account sinks,’ various scenarios for greenhouse gas neutrality in Germany in 2045 are compared in relation to the effect of natural and technical sinks. In order to enable a consistent comparison of scenarios, assumptions must be made regarding the accounting methodology. This technical background paper gathers these assumptions and explains them. It accompanies the analysis paper entitled ‘German greenhouse gas neutrality scenarios in comparison – Target achievement with a special focus on natural and technical sinks as well as carbon utilisation,’ published in parallel, and an Excel tool which contains the underlying data. The ‘waterfall structure’ was developed as an overarching methodology for analysing and presenting various emission categories. This differentiates overall balances of scenarios into greenhouse gases generated, gross and net emissions. In addition to natural sinks as net greenhouse gas captures in the LULUCF sector, various technical sinks are considered. In the case of carbon capture and use (CCU), a distinction is made between short- and medium-term CCU with regard to the duration of binding in end products. Short-term CCU is only included in the balance as a shift between sectors while medium-term CCU is considered a technical sink. This document also addresses the accounting challenges in particular. These include, for example, avoiding double counting when using CCS technologies for thermal recycling at the end of the life cycle of synthetic products. Applying the territorial approach, for example, also requires consistent consideration of emissions and removals that are released or captured within national borders. For each scenario analysed, anomalies, assumptions and deviations in the accounting methodology are described individually.
Schriftenreihe
Climate change. Umweltbundesamt ; 2025, 48 ppn:525877959
KLIFOPLAN des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz
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