Ordnungsökonomik, Ordnungsethik, Ordonomik : eine deutsche Traditionslinie methodologischer Theoriebildung / Ingo Pies
Anzeigen / Download1 MB
Discovery
1931474850
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-123456789-1165001
DOI
ISBN
9783966702591
ISSN
Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Halle : Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2025
Umfang
1 Online-Ressource (III, 53 Seiten, 1 MB) : Diagramme
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch
Inhaltliche Zusammenfassung
Dieser Beitrag stellt das ordonomische Forschungsprogramm vor und erläutert seine methodologischen Wurzeln. Gezeigt wird, wie sich eine deutschsprachige Traditionslinie von der Ordnungsökonomik über die Ordnungsethik bis hin zur Ordonomik entwickelt hat. Die Ordonomik integriert zentrale Ideen ihrer Vorläufer zu einer Theorie gesellschaftlicher Lernprozesse, die Institutionen und Ideen als Schlüsselgrößen betrachtet. Durch ein Drei-Ebenen-Modell werden Zusammenhänge zwischen Regelbefolgung, Regelsetzung und Regelfindung analysiert. Ziel ist eine funktionale Indienstnahme systemischer Sachzwänge zur Verwirklichung moralischer Anliegen. Fallstudien demonstrieren praktische Anwendungen der ordonomischen Institutionen- und Ideen-Ethik.
This article introduces the ordonomic research program and explains its methodological roots. It shows how a German-speaking line of tradition has developed from order economics (Ordnungsökonomik) through order ethics (Ordnungsethik) to ordonomics (Ordonomik). Ordonomics integrates central ideas of its predecessors into a theory of societal learning processes, which regards institutions and ideas as key variables. Using a three-level model, the connections between rule-following, rule-setting, and rule-finding are analyzed. The aim is a functional utilization of systemic constraints for the realization of moral desiderata. Case studies demonstrate practical applications of the ordonomic approach to institutional and ideational ethics.
Schriftenreihe
Diskussionspapier des Lehrstuhls für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ; 2025, Nr. 06 ppn:571346170