Ordnungsverantwortung - konzeptionelle Überlegungen zugunsten einer semantischen Innovation / Markus Beckmann u. Ingo Pies
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519708296
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-2788
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Erschienen
Halle : Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg [u. a.], 2006
Umfang
Online-Ressource (Text,366 KB)
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Parallel als Buch-Ausg. erschienen
Inhaltliche Zusammenfassung
Dieser Aufsatz formuliert einen anreizethischen Beitrag zur Aufklärung der Verantwortungssemantik: Das traditionelle Verantwortungskonzept droht zu erodieren, wo Verantwortung einem Akteur zugeschrieben wird, der über die Folgen seines Handelns keine Ergebniskontrolle ausüben kann. In der modernen (Welt-)Gesellschaft entspricht dies immer mehr dem Normalfall. Das Konzept der Ordnungsverantwortung hilft hier, einen geeigneten Ansatzpunkt für die Zuschreibung bzw. Übernahme von Verantwortung zu identifizieren. Einer anreizethischen Systematisierung folgend, werden neben den Spielzügen im Basisspiel die zugehörigen Meta-Spiele ins Blickfeld gerückt. Auf diese Weise wird die Perspektive auf Regelsetzungsprozesse und Regelfindungsdiskurse fokussiert, für die Akteure Steuerungsverantwortung bzw. Aufklärungsverantwortung übernehmen können. Diese beiden Formen der Ordnungsverantwortung weisen die – für New-Governance-Prozesse höchst wichtige – Eigenschaft auf, auch korporativen Akteuren zugeschrieben und von ihnen inihrem eigenen wohlverstandenen Interesse wahrgenommen werden zu können.
Schriftenreihe
Diskussionspapier ; 06,10 ppn:571346170