Ökologische Innovationspolitik in Deutschland : Bestandsaufnahme und Handlungsempfehlungen / von Rainer Walz, Katrin Ostertag, Katharina Eckartz, Carsten Gandenberger, Miriam Bodenheimer (Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe) ; unter Mitarbeit von Jan Peuckert, Florian Ramel (TU Berlin), Michaela Gigli, Asel Doranova, Michal Miedzinski (Technopolis Group, Brüssel) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Herausgeber: Umweltbundesamt; Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ; Durchführung der Studie: Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung IS ; Redaktion: Fachgebiet I 1.4 Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Umweltfragen, nachhaltiger Konsum, Dr. Frauke Eckermann
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Discovery
1681623188
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-133829
DOI
ISBN
ISSN
Körperschaft
Erschienen
Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, Mai 2019
Umfang
1 Online-Ressource (300 Seiten, 5,17 MB) : Illustrationen, Diagramme
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Abschlussdatum: Dezember 2017
Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprache
Inhaltliche Zusammenfassung
Dieser Bericht analysiert diedeutsche Öko-Innovationspolitik und macht Vorschläge für eine zukünftige Ausgestaltung. Zunächst werden die Hintergründe bezüglich der Bestimmungsgründe für Öko-Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit skizziert und in die Öko-Innovationspolitik eingeordnet. In einer Bestandsaufnahme der Maßnahmen, die in Deutschland im Zusammenhang mit der Steigerung der Öko-Innovationen implementiert sind, wurden knapp 60 Maßnahmen identifiziert, die sich aus knapp 200 Einzelmaßnahmen zusammensetzen. Sie wurden in einer Datenbank dokumentiert, bezüglich verschiedener Merkmale charakterisiert und ausgewertet. Eine Analyse der Öko-Innovationspolitik zeigt Stärken und Schwächen auf, zugleich aber auch die Chancen, die mit einer Bewältigung der identifizierten Herausforderungen einhergehen. Auf den einzelnen grünen Leitmärkten sind diese Stärken und Schwächen unterschiedlich ausgeprägt. Entsprechend unterscheidet sich auch die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands auf den grünen Leitmärkten. Die strategische Ausrichtung der deuschen Öko-Innovationspolitik sollte vier Bausteine miteinander verknüpfen: Etablierung lernender Politiksysteme, Integration von Innovationsaspekten in Maßnahmen der Umweltpolitik, Greening des Innovationssystems sowie Durchführung von Schlüsselmaßnahmen. Ansatzpunkt für letztere sind insbesondere eine Steigerung umweltbezogener F&E, die Förderung grüner Unternehmensgründungen, die Etablierung von Transformationslaboren in Stadt und Land, eine Plattform "Digitaler Wandel für den Umweltschutz" sowie eine Ressourcenwende in den frühen Phasen der Produktlebenszyklen.
This report analyses the German eco-innovation policyand provides recommendations for a future orientation. To start with, the background concerning the determinants of eco-innovations and competitiveness was outlined and the findings assigned to components of an eco-innovation policy.An inventory of the measures conducted in the context of boosting eco-innovations was established. Almost 60 measures were identified that comprise almost 200 single measures. The measures were documented in a database and characterized according to selected features. On this basis, the portfolio of measures was examined. The analysis of the eco-innovation policy reveals both strengths and weaknesses, but also the opportunities associated with overcoming the identified challenges. These strengths and weaknesses appear to different degrees on the individual green lead markets so that Germany’s competitiveness on these green lead markets varies correspondingly. The strategic orientation of German eco-innovation policy should combine four components: setting up learning policy systems, integrating innovation aspects in environmental policy measures, greening the innovation system and implementing key measures. The latter focus especially on increasing the R&D related to the environment, fostering green start-ups, establishing urban and rural transformation laboratories, a platform “digital transformation for environmental protection” and a resource transition in the early phases of product life cycles.
Schriftenreihe
Umwelt, Innovation, Beschäftigung ; 2019, 01 ppn:584775458