Umweltbelange der Meeresraumordnung in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) unter Berücksichtigung des Ökosystemansatzes / von Prof. Dr. iur. Gerold Janssen, Ref. iur. Paula Birnstengel, Ina Magel, LL.M., Dr. iur. María Elena Zegada (Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V., Dresden), in Zusammenarbeit mit: Dr. Holger Janßen (Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, Rostock) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Durchführung der Studie: Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V., Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde ; Redaktion: I 3.5 Nachhaltige Raumentwicklung, Umweltprüfungen Wulf Hülsmann

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1005174083

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urn:nbn:de:gbv:3:2-1073542

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, Januar 2017

Umfang

1 Online-Ressource (133 Seiten, 2,3 MB) : Illustration

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Abschlussdatum: April 2016
Quellenverzeichnis: Seite 127-133
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch

Inhaltliche Zusammenfassung

Trotz anfänglicher Bedenken gegenüber einer Raumordnung auf dem Meer wurden inzwischen in Deutschland die notwendigen rechtlichen Regelungen geschaffen und auf dieser Grundlage maritime Raumordnungspläne aufgestellt. Die Herausforderung für die Zukunft ist, die Nutzung des maritimen Raums weiter zu optimieren, um die vielfältigen wirtschaftlichen und soziale Belange mit dem Schutz der Meeresumwelt noch besser in Einklang zu bringen. Dies gilt insbesondere für den begrenzten Raum der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ). Geplant ist, die Raumordnungspläne des Bundes für die deutsche AWZ in der Nordsee und in der Ostsee auf der Grundlage zukünftiger Bedarfs- und Schutzanforderungen fortzuschreiben. Ziel des vorliegenden F+E-Vorhabens ist es, Entscheidungsträgern und Interessensvertretern aus dem Umweltbereich geeignete Informations- und Bewertungsgrundlagen sowie Lösungsansätze zur Verfügung zu stellen, damit die Belange des Umweltschutzes entsprechend ihrer Bedeutung bei der Fortschreibung der Raumordnungspläne in der AWZ mit zugehöriger Strategischer Umweltprüfung in wirksame raumplanerische Ziele und Grundsätze umgesetzt werden können. Dabei sind negative Auswirkungen der verschiedenen Meeresnutzungen auf die Schutzgüter der Meeresumwelt zu vermeiden oder zu reduzieren, geeignete Flächen in ausreichendem Maße für umweltrelevante Funktionen zu sichern und der Meeresraum insgesamt sparsam und effizient zu nutzen.
Initial reservations regarding spatial planning as applied to the seas have been overcome through the practical accomplishment of legal and administrative measures. Maritime spatial planning has meanwhile established itself as an important instrument for the sustainable management and development of Europe’s maritime space, in particular the coastal areas and the Exclusive Economic Zones (EEZs) of individual nations. The German government intends for the spatial planning of the country’s EEZ in the North and Baltic Seas to be regularly updated to reflect future needs and protection requirements. The aim of the current R&D project "Solutions to Incorporate Environmental Concerns as well as the Conservation Goals of the Marine Strategy Framework Directive and the Ecosystem-based Approach to the Spatial Planning of Germany’s Exclusive Economic Zone" is to provide an information base, evaluation methods and practical approaches to ensure that environmental concerns are given due consideration when revising maritime spatial plans (and when undertaking strategic environmental assessments) for the EEZ in order to create effective goals and principles of spatial planning. The aim is to avoid, reduce or balance likely negative repercussions of various forms of use on protected marine resources, to preserve large marine areas that offer environmentally valuable functions and, more generally, to ensure that our seas and oceans are utilized as efficiently and responsibly as possible.

Schriftenreihe

Texte ; 2017, 08 ppn:505871920

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