Corporate governance structures and financial constraints in multinational enterprises : an analysis in selected European transition economies on the basis of the IWH FDI micro database 2013 / Andrea Gauselmann; Felix Noth

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817476830

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-36890

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Körperschaft

Erschienen

Halle (Saale) : Leibniz-Inst. für Wirtschaftsforschung - IWH, 2015

Umfang

Online-Ressource (PDF-Datei: IV, 17 S., 0,51 MB) : graph. Darst.

Ausgabevermerk

Sprache

eng
ger

Anmerkungen

Zsfassung in dt. Sprache

Inhaltliche Zusammenfassung

In our analysis, we consider the distribution of decision power over financing and investment between MNEs’ headquarters and foreign subsidiaries and its influence on the foreign affiliates’ financial restrictions. Our research results show that headquarters of multinational enterprises have not (yet) moved much decision power to their foreign subsidiaries at all. We use data from the IWH FDI Micro Database which contains information on corporate governance structures and financial restrictions of 609 enterprises with a foreign investor in Hungary, Poland, the Czech Republic, Slovakia, Romania and East Germany. We match data from Bureau van Dijk’s AMADEUS database on financial characteristics. We find that a high concentration of decision power within the MNE’s headquarter implicates high financial restrictions within the subsidiary. Square term results show, however, that the effect of financial constraints within the subsidiary decreases and finally turns insignificant when decision power moves from headquarter to subsidiary. Thus, economic policy should encourage foreign investors in the case of foreign acquisition of local enterprises to leave decision power within the enterprise and in the case of Greenfield investment to provide the newly established subsidiaries with as much power over corporate governance structures as possible.
In unserer Untersuchung befassen wir uns mit der Verteilung der Verantwortung über die Unternehmensfunktionen ‚Finanzierung‘ und ‚Investitionen‘ zwischen Mutter- und Tochterunternehmen. Wir untersuchen den Einfluss der Verteilung dieser Entscheidungsbefugnisse auf die Finanzierungsrestriktionen im Tochterunternehmen. Die Ergebnisse unserer Analyse zeigen, dass die Headquarter multinationaler Unternehmen (bisher) wenig Verantwortung an ihre ausländischen Tochterunternehmen abgegeben haben. Wir verwenden Unternehmensdaten der IWH-FDI-Mikrodatenbank, die Informationen über die Verteilung der Verantwortung über mehrere Unternehmensfunktionen sowie Informationen über Finanzierungsrestriktionen in 609 Unternehmen mit ausländischem Investor in Ungarn, Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Rumänien und Ostdeutschland enthält. Diesen Daten haben wir Finanzkennziffern aus der AMADEUS-Datenbank des Bureau van Dijk hinzugespielt. Es zeigt sich, dass Finanzkennziffern eine hohe Konzentration von Verantwortung in den Mutterkonzernen der multinationalen Unternehmen mit großen Finanzierungsrestriktionen im Tochterunternehmen einhergeht. Der Effekt der Finanzierungsrestriktionen im Tochterunternehmen nimmt jedoch ab und wird schließlich insignifikant, wenn sich die Entscheidungsbefugnisse vom Mutter- zum Tochterunternehmen verschieben. Wirtschaftspolitisches Ziel sollte es also sein, Anreize zu schaffen, möglichst viel Verantwortung im Tochterunternehmen zu belassen (im Falle der Übernahme durch einen ausländischen Investor) bzw. (im Falle der Neugründung durch einen ausländischen Investor) das Tochterunternehmen von vornherein mit möglichst vielen Entscheidungsbefugnissen auszustatten, um Investitionen nicht zu gefährden.

Schriftenreihe

IWH-Diskussionspapiere ; 2015,3 ppn:837399270

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