Auswirkungen der EU-Osterweiterung im Agrarbereich / Klaus Frohberg; Gerald Weber

Anzeigen / Download88.05 KB

Discovery

367105608

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-23179

DOI

ISBN

ISSN

Körperschaft

Erschienen

Halle (Saale) : IAMO, 2002

Umfang

Online-Ressource (PDF-Datei: 19 S., 88,05 KB)

Ausgabevermerk

Überarb. und aktualisierte Fassung

Sprache

ger

Anmerkungen

Zsfassung in dt. und engl. Sprache

Inhaltliche Zusammenfassung

Die EU-Osterweiterung wirft hinsichtlich der Belastung des EU-Haushaltes erhebliche Fragen auf. Das trifft für beide große Politikbereiche, die aus dem EU-Budget finanziert werden, zu; die Agrarpolitik und die Strukturpolitik. In diesem Beitrag werden nur die Auswirkungen der Übertragung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), wie sie in der Agenda 2000 festgeschrieben ist, auf die 10 Beitrittskandidaten Mittel- und Osteuropas analysiert. Die Untersuchung zeigt, dass mit zusätzlichen Ausgaben in Höhe von 8 Mrd. Euro für die wichtigsten Ausgabenbereiche zu rechnen ist. Der Großteil dieser finanziellen Transfer-leistungen fließt als Direktzahlungen den Landwirten zu. Dabei zeigt sich, dass die Verteilung der Mittel zwischen den Ländern sehr ungleich ist, wenn man sie auf die Fläche oder die Arbeitskraft bezieht. Auf dieser Basis sind sie aber auch erheblich niedriger als in der EU-15. Schwer zu beantworten ist die Frage, wie viel von den Direktzahlungen bei den die Fläche bewirtschaftenden Landwirten verbleiben und welcher Teil an die Verpächter von Land weitergereicht wird. Auf Grund des in einigen Beitrittsländern hohen Pachtanteils ist diese Frage von erheblicher Bedeutung für die Transfereffizienz. Die gesamten im Zusammenhang mit der GAP zu leistenden Ausgaben aus dem EU-Haushalt sind höher als die hier ausgewiesenen, da nicht alle Bereiche in die Analyse einbezogen worden. Dazu zählen die Verwaltungsausgaben sowie die Erstattungen für einige Produkte wie Wein, Olivenöl, Obst Gemüse, Tabak und Schaffleisch.
The East-Enlargement of the EU raises several questions regarding the EU-budget. This holds for both policy areas for which financial transfers are made out of the EU-budget; the structural policies and the Common Agricultural Policy (CAP). This paper focuses on the impact of implementing the CAP as specified in the Agenda 2000 in the 10 Central and Eastern European candidate countries. The analysis shows that about 8 Bill. Euro will have to be transferred for the main types of payments out of the EU budget to the new members. The larger part of these financial transfers will be direct payments and not measures for market support. It also becomes evident that these expenditures are quite unequally distributed among the candidate countries if one calculates them per hectare or per person working in agriculture. In addition, in comparison to the EU-15 they are substantially lower. It is rather difficult to say how of the direct payments will remain with the farmer and what share is going to be transferred to the land lessors. Since in some of the candidate countries, leased land holds a large share of total cultivated land this question is important for transfer efficiency. The overall expenditures to be paid from the EU-budget in relation to the CAP are higher than what is shown here since not all types of payments considered in the analysis. This holds for outlays for administrative purposes as well for commodities such as wine, olive oil, fruits, vegetable, tobacco and mutton.

Schriftenreihe

Discussion paper ; 42 ppn:392964724

Gesamttitel

Band

Zeitschriftentitel

Bandtitel

Beschreibung

Schlagwörter

Zitierform

enthaltene Monographien

enthalten in mehrteiligem Werk

Vorgänger dieser Zeitschrift

Nachfolger dieser Zeitschrift