Synthetische Biologie - eine Einführung / European Academies Science Advisory Council, Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften
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Discovery
1800515251
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-877899
DOI
ISBN
ISSN
Autorin / Autor
Beiträger
Erschienen
[Halle (Saale)] : European Academies Science Advisory Council, Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften, Mai 2011
Umfang
1 Online-Ressource (15 Seiten, 0,36 MB) : Illustrationen
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Inhaltliche Zusammenfassung
Das vorliegende Dokument bietet dem Leser eine Zusammenfassung der wesentlichen Aussagen des EASAC-Berichts. Es gibt viele Entwicklungen in der Biologie, die während des vergangenen Jahrzehnts nicht nur öffentliches Interesse hervorgerufen haben, sondern auch Argwohn, Ablehnung und gelegentlich Besorgnis. In einigen Fällen, zum Beispiel bei der In-vitro-Fertilisation, haben diese Fortschritte eine weit verbreitete, beinahe universelle Akzeptanz gefunden. In anderen Fällen, wie etwa bei genetisch veränderten Organismen oder der Arbeit mit menschlichen embryonalen Stammzellen, sind weite Teile der Öffentlichkeit noch nicht überzeugt, dass diese Techniken weitgehend sicher, notwendig oder sogar wünschenswert sind. Die Entwicklung der Synthetischen Biologie mit dem Ziel, aus nicht-lebenden Materialien lebende Organismen herzustellen, ist zumindest ebenso interessant wie andere Erkenntnisfortschritte der Biologie in den vergangenen Jahrzehnten und hat sowohl gesellschaftlich als auch wissenschaftlich große Bedeutung. Wie einige kürzlich erschienene Schlagzeilen zeigen, wird die Synthetische Biologie bereits kritisch hinterfragt und negativ kommentiert. Noch ist der Umfang der Berichterstattung in der Presse gering, da sich die Synthetische Biologie im Anfangsstadium befindet und ihr folglich nur beschränkt öffentliche Aufmerksamkeit zuteil wird. Mit weiteren Fortschritten der Forschung auf dem Gebiet der Synthetischen Biologie ist eine Zunahme der Kontroversen zu erwarten. Deshalb treten die Autoren des EASACBerichts für einen Dialog zwischen Wissenschaftlern und Öffentlichkeit ein und plädieren für die Zukunft dieser Technologie und deren potentiellen Nutzen. Ein solcher evidenzbasierter Meinungsaustausch bietet die beste Chance für die Schaffung eines Rahmens, in dem sich die Öffentlichkeit mit den in der Berichterstattung geäußerten Befürchtungen realistisch auseinandersetzen kann. Das vorliegende kurze Dokument ist ein Beitrag zu diesem Dialog.