Digitalisierung von Märkten und Lebensstilen : neue Herausforderungen für nachhaltigen Konsum : Stand der Forschung und Handlungsempfehlungen / von Vivian Frick, Maike Gossen (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, Berlin) ; unter Mitarbeit von: Dr. Christian Lautermann (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, Berlin), Dr. Viola Muster, Dr. Sara Kettner, Prof. Dr. Christian Thorun, (ConPolicy Institut für Verbraucherpolitik, Berlin), Prof. Dr. Tilman Santarius (Technische Universität Berlin) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Durchführung der Studie: IÖW - Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH ; Redaktion: Fachgebiet III 1.1 Übergreifende Aspekte des Produktbezogenen Umweltschutzes, Nachhaltige Konsumstrukturen, Innovationsprogramm Lisa Frien-Kossolobow und Jan Gimkiewicz

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1890262595

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-1063697

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ISSN

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, Oktober 2019

Umfang

1 Online-Ressource (28 Seiten, 0,56 MB)

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Veröffentlichung im Rahmen des Forschungsvorhabens "Digitalisierung von Märkten und Lebensstilen: Neue Herausforderungen für nachhaltigen Konsum"
Abschlussdatum: März 2019
Quellenverzeichnis: Seite 24-28

Inhaltliche Zusammenfassung

Dieser Kurzberichtstellt den aktuellen Forschungsstand, sowie Praxisbeispiele zu Zusammenhängen und Auswirkungen der Digitalisierung auf nachhaltigen Konsum dar. Zu digitalisiertem Konsum gehören die digitale Informationssuche zu Produkten und Dienstleistungen oder Ladengeschäften sowie digitaler Informationszugang zu nachhaltigem Konsum, Online-Marketing, das Online-Shopping, die digitale Bezahlung sowie die digitale Unterstützung von Wiederverkauf (Secondhand), Leihen, Teilen und Tauschen (Sharing) oder Reparieren. Darauf basierend können vielfältige Aspekte des digitalen Wandels identifiziert werden, die sich auf nachhaltigen Konsum auswirken: Die Informationszugänglichkeit und Transparenz von Preis, Produkt- und Servicequalität ist durch Suchmaschinen, Bewertungen in Produktportalen und Online-Shops gestiegen, was Nutzerinnen und Nutzern eine besser informierte Kaufentscheidung ermöglicht. Abläufe im Konsumprozess haben sich durch digitale Anwendungen verändert. Kommunikation zwischen Unternehmen sowie Kundinnen und Kunden hat sich durch responsive Plattformen, Social Media oder Bewertungsmöglichkeiten intensiviert. Nicht zuletzt sind gestiegene Energie- und Ressourcenverbräuche der Infrastruktur konsumbezogener digitaler Anwendungen sowie ein erhöhtes Logistik-Aufkommen durch E-Commerce zu verzeichnen. Der Bericht präsentiert jeweils den aktuellen Forschungsstand, ausgewählte Praxisbeispiele und daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis in vier Bereichen: nachhaltiger Online-Handel; Suchmaschinen, Bewertungsplattformen und Online-Marketing; digitale Initiativen für nachhaltigen Konsum sowie digitale Kompetenzen für Verbraucherinnen und Verbraucher. Die Analyse zeigt zahlreiche Chancen, aber auch Risiken und Grenzen für die Stärkung des nachhaltigen Konsums im Kontext und mithilfe von Digitalisierung auf.
In this report from the project "Digitalization of markets and lifestyles - new challenges for sustainable consumption" an overview of research and practice examples on links and effects of digitalization on sustainable consumption is presented. Therein digitalized consumption included digital information search on products, services or retail facilities, digital access to sustainable consumption information, online-marketing, online-shopping, digital payment, as well as digitally supported second-hand selling, lending, sharing, swapping or repairing products. Based on this definition, various aspects of digital transformation can be identified, that influence the sustainability of consumption: The access and transparency of prices, product- and service quality is enhanced due to search engines and online reviews on comparison sites and online-shops, allowing the user to make more informed purchase decisions. The use of digital appliances changes the steps in consumption processes. There is now more intense communication between organizations and customers on responsive platforms, social media or comparison sites. And last but not least, the energy and resource use has increased for infrastructures of consumption-related digital appliances, but also for the increased logistic transport of products acquired through e-commerce. The report presents the state of research, selected best practice examples and on the basis of these insights, recommendations for policy and practice were developed in four areas of application: sustainable e-commerce; search engines, comparison sites and online-marketing; digital initiatives for sustainable consumption; and digital competences for consumers. The analysis brought to light several chances, but also risks and limitations for fostering sustainable consumption in context of and with the help of digitalization.

Schriftenreihe

Texte ; 2019, 124 ppn:505871920

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