Methoden : Ermittlung und Verifizierung von Datenquellen und Datengrundlagen für die Berechnung der Flächenrucksäcke von Gütern und Dienstleistungen für Ökobilanzen / von Horst Fehrenbach, Mirjam Busch, Silvana Bürck, Dr. Mascha Bischoff, Stefanie Theis, Joachim Reinhardt, Judith Blömer (ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung gGmbH, Heidelberg); Prof. Dr. Birgit Grahl (INTEGRAHL, Heidekamp) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Herausgeber: Umweltbundesamt ; Durchführung der Studie: ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung gGmbH, INTEGRAHL – Industrielle Ökologie ; Redaktion: Fachgebiet I 2.5 Nachhaltige Raumentwicklung, Umweltprüfungen; Dr. Daniel Reißmann

cbs.date.changed2022-11-08
cbs.date.creation2022-04-20
cbs.publication.displayformDessau-Roßlau : Umweltbundesamt, 2021
dc.contributor.authorFehrenbach, Horst
dc.contributor.authorBusch, Mirjam
dc.contributor.authorBürck, Silvana
dc.contributor.authorBischoff, Mascha
dc.contributor.authorTheis, Stefanie
dc.contributor.authorReinhardt, Joachim
dc.contributor.authorBlömer, Judith
dc.contributor.authorGrahl, Birgit
dc.contributor.contributorInstitut für Energie- und Umweltforschung
dc.contributor.contributorINTEGRAHL - Industrielle Ökologie
dc.contributor.editorReißmann, Daniel
dc.contributor.otherDeutschland
dc.date.accessioned2025-05-30T19:27:19Z
dc.description.abstractDie Ökobilanz dient der systemübergreifenden Bewertung von Umweltwirkungen. Mit dem Lebenswegprinzip kann eine Analyse nahezu aller Güter erfolgen. Die transparente Darstellung der potentiellen Umweltlasten dient u.a. Empfehlungen, wie diese Lasten minimiert werden können. Neben Wirkungskategorien bei denen etliche Modelle existieren, gibt es auch solche die aktuell von einem wissenschaftlichen Konsens entfernt sind. Zu letzteren ist die Flächennutzung zu zählen. Hier setzt diese Studie an, indem eine Wirkungskategorie und ein Wirkungsindikator für die Bereiche Flächenbelegung und Flächennutzungsänderung für die Ökobilanzierung vorgeschlagen werden. Es wurden drei Berichte angefertigt. Teilbericht I beinhaltet eine ausführliche Beschreibung der Methodik. In Teilbericht II werden vier Fallbeispiele dokumentiert. Teilbericht III beinhaltet eine ausführliche Beschreibung der Datengrundlagen.de
dc.description.abstractZiel des Projekts „Flächenrucksack“ ist die Bereitstellung einer praktikablen Methode für die Einbeziehung von Flächennutzung als Wirkungskategorie in Ökobilanzen. Dies beinhaltet neben einer transparenten methodischen Anleitung auch einen Praxistest der Methode anhand von Fallbeispielen (Teilbericht II) sowie die Bereitstellung eines Grundstocks an Daten bzw. den Hinweis auf geeignete Datenquellen (Teilbericht III). Dieser Teilbericht (I) erläutert in detaillierter Form die Methode. Dazu werden zunächst grundsätzliche methodische Anforderungen bei der Berücksichtigung von Fläche in Ökobilanzen erörtert. Fragen zur Verankerung der Methode im Kontext der Phasen der Ökobilanz werden geklärt und das Schutzgut klar definiert. Die Hemerobie dient als Maß zur Charakterisierung der Flächenqualität, sie ist die Selbstregulationsfähigkeit von Ökosystemen auf der Grundlage des aktuellen Standortpotenzials. Im Anschluss wird das Konzept der Hemerobie in der Sachbilanz und der Wirkungsabschätzung ausführlich beschrieben. Grundsätze, Begriffsbestimmungen und Abgrenzungen werden dargelegt. Die Tragfähigkeit dieses Ansatzes wurde hinsichtlich der Anforderungen der Ziele des Projekts geprüft, bestehende Lücken wurden identifiziert vor dem Hintergrund der Frage, welche Flächennutzungsarten bereits berücksichtigt sind und welcher Überarbeitungs- bzw. Erweiterungsbedarf besteht. Der Bericht beinhaltet schlussendlich Kataloge mit Kriterien und Messgrößen zur Bestimmung der Hemerobie für Wald- und Forstsysteme, Landwirtschaftsflächen (Ackerland, Grünland), Rohstoffabbauflächen sowie die Anwendung auf verschiedene weitere Arten von Siedlungsflächen. Die quantitativen Größen des „Flächenrucksacks“ beinhalten sowohl die temporäre Flächenbelegung als auch die Flächennutzungsänderung. Sie stellen jeweils eigenständige Indikatoren in der Wirkungskategorie „Naturrauminanspruchnahme“ dar, die nicht miteinander aggregiert werden, da sie verschiedene Sachverhalte beschreiben und sich auch in der Einheit unterscheiden.de
dc.description.abstractThe project “Land rucksacks of goods and services” proposes a practical and operational method for including land use as an impact category in life cycle assessments. In addition to transparent methodological guidance, the method was tested in four case studies (see Final Report Part II). Furthermore, a comprehensive set of baseline input data and references to data sources are provided (Final Report Part III). In the following, Final Report Part I provides a detailed explanation of the proposed concept. A discussion of fundamental methodological requirements for including land use in life cycle assessments is followed by a clarification of questions on the integration of the method into different the stages of the LCA process. The safeguard subject is clearly defined. Hemeroby serves as a measure to characterise land quality defined as the self-regulatory capacity of ecosystems based on the current site-specific potential. Next, the concept of hemeroby is described in detail in the life cycle inventory and the impact assessment. Principles, definitions and limitations are presented. The validity of this approach was examined in context of the project objectives. Moreover, existing gaps were identified considering which land use types are already addressed and which need to be revised or extended. Finally, the report provides catalogues proposing criteria and metrics to determine the respective hemeroby of forests, agricultural land (arable land, grassland), raw material extraction sites and the application of hemeroby to various other types of settlement areas. The quantitative variables proposed for the land rucksack include are temporary land occupation and land transformation. They each represent independent indicators in the impact category land use. No further aggregation is carried out because the two indicators address different aspects and differ in their units.en
dc.description.noteSprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch
dc.format.extent1 Online-Ressource (157 Seiten, MB) : Illustrationen
dc.genremultivolume monograph
dc.identifier.otherkxp: 1799874877
dc.identifier.urihttps://epflicht.bibliothek.uni-halle.de/handle/123456789/11893
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:3:2-921481
dc.identifier.vl-id3253714
dc.language.isoger
dc.publisherUmweltbundesamt
dc.subject.ddc330
dc.titleMethoden : Ermittlung und Verifizierung von Datenquellen und Datengrundlagen für die Berechnung der Flächenrucksäcke von Gütern und Dienstleistungen für Ökobilanzen / von Horst Fehrenbach, Mirjam Busch, Silvana Bürck, Dr. Mascha Bischoff, Stefanie Theis, Joachim Reinhardt, Judith Blömer (ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung gGmbH, Heidelberg); Prof. Dr. Birgit Grahl (INTEGRAHL, Heidekamp) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Herausgeber: Umweltbundesamt ; Durchführung der Studie: ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung gGmbH, INTEGRAHL – Industrielle Ökologie ; Redaktion: Fachgebiet I 2.5 Nachhaltige Raumentwicklung, Umweltprüfungen; Dr. Daniel Reißmann
dc.typeMonograph
dspace.entity.typeMonograph
local.accessrights.itemAnonymous
local.part.order1
relation.isMultivolumeWorkOfMonograph10688cb6-7334-4673-a42d-a31c1e9ee069
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