Producer responsibility of third-country producers in e-commerce : final report / by Andreas Hermann, Dr. Peter Gailhofer (Oeko-Institute e.V., Darmstadt, Berlin), Prof. Dr. Thomas Schomerus (Leuphana Universität Lüneburg) ; translation: Jennifer A. Stephens ; on behalf of the German Environment Agency ; report performed by: Oeko-Institute e.V. ; edited by: Section III 1.2 Legal Issues, Implementation on the Packaging Act, Electrical and Electronic Equipment Act and the Batteries Act Dr. Boris Brattig, Nicole Dicke, Anne Sachse, Anja Gerdung

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1881581616

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-1043647

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ISSN

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, October 2020

Umfang

1 Online-Ressource (147 Seiten, 1,28 MB)

Ausgabevermerk

Sprache

eng

Anmerkungen

Report completed in: July 2020
Literaturverzeichnis: Seite 146-147
Sprache der Zusammenfassung: Englisch, Deutsch

Inhaltliche Zusammenfassung

The research project examines changes to waste-management legislation which would ensure that producers with registered office outside the EU also meet their extended producer responsibility (EPR) obligations when selling electrical and electronic equipment, batteries and packaging via electronic marketplaces in Germany. Up to now, third-country free-riders take advantage of a ‘legal loophole’, which allows electronic marketplace operators and fulfilment service providers to accept producers without ensuring that these have complied with waste-law registration and notification obligations. The existing enforcement rules are inadequate for German authorities to take effective action against third-country free-riders. As a consequence, these have little incentive to contribute to their share of costs for collecting and dis-posing of waste electrical and electronic equipment or batteries and packaging. The project developed various proposals for addressing the free-rider problem in German legislation and examined their compatibility with constitutional, European and world-trade law. To introduce compulsory verification for electronic marketplace operators and fulfilment service providers is recommended as the most important measure.
Das Forschungsprojekt untersucht, mit welchen Änderungen der abfallrechtlichen Vorschriften in Deutschland sichergestellt werden kann, dass auch Hersteller mit Sitz außerhalb der EU ihrer abfallrechtlichen Produktverantwortung beim Verkauf von Elektrogeräten, Batterien und Verpackungen über elektronische Marktplätze in Deutschland nachkommen. Bislang hilft diesen sogenannten Drittland-Trittbrettfahrern eine "Gesetzeslücke", wonach die Betreiber elektronischer Marktplätze und Fulfilment-Dienstleister nicht verpflichtet sind, sicherzustellen, dass die bei ihnen tätigen Händler die abfallrechtlichen Registrierungs- und Anzeigepflichten einhalten. Zudem können die deutschen Behörden aufgrund der geltenden Vollzugsregelungen nicht wirksam gegen Drittland-Trittbrettfahrer vorgehen. In der Folge beteiligen sie sich auch nicht an den Kosten für die Sammlung und Entsorgung von Elektroaltgeräten sowie von Alt- Batterien und Verpackungsabfall. Im Projekt wurden verschiedene Vorschläge für das deutsche Kreislaufwirtschaftsrecht entwickelt und auf ihre Vereinbarkeit mit Verfassungs-, Europa- und Welthandelsrecht geprüft. Wir empfehlen als wichtigste Maßnahme eine Prüfpflicht für die Betreiber von elektronischen Marktplätzen sowie für Fulfilment-Dienstleister einzuführen. Die Überprüfung der Produkte muss abgeschlossen sein, bevor Produkte auf Marktplätzen angeboten und/oder an die Kundin oder den Kunden versandt werden können.

Schriftenreihe

Texte ; 2020, 191 ppn:505871920

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