Theoretisierte Praxis und praxisirritierte Forschung : die Ergebnisse des Graduiertenkollegs "Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation" (WiMaKo) Magdeburg-Speyer-Wittenberg / Peer Pasternack, Michael Hölscher, Philipp Pohlenz (Hrsg.)
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Theoretisierte Praxis und praxisirritierte Forschung : die Ergebnisse des Graduiertenkollegs "Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation" (WiMaKo) Magdeburg-Speyer-Wittenberg
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1986677397
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-123456789-1225231
DOI
ISBN
ISSN
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Author
dc.contributor.contributor
Publication history
Halle-Wittenberg : edition Albioris, 2026
Content
1 Online-Ressource (332 Seiten, 57,51 MB) : Illustrationen, Diagramme
Edition
Language
ger
Comment
Literaturverzeichnis: Seite 306
Abstract
Das Graduiertenkolleg "Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation" Magdeburg-Speyer-Wittenberg zieht Bilanz. Wie der Name nahelegt, geht es dabei um Binnen- wie Außenverhältnisse der Wissenschaft. Das Wissenschaftsmanagement an Hochschulen arbeitet an den Schnittstellen von Verwaltung, Hochschulleitung und Wissenschaft. Es muss dementsprechend Interessen und Erwartungen vermitteln. Wie absorbiert es dabei Unsicherheit? Verhandelt werden konkrete Unsicherheitsbewältigungen: im Zusammenhang mit MINT-Brückenkursen, studienbegleitenden Interventionen, die studienrelevante Kompetenzen fördern, der Promovierendenförderung als einem Hochschulmanagement- und Kooperationsmanagementproblem, Informationsinfrastruktureinheiten im Kontext von Digitalisierung, hochschulischem Transfermanagement, internationalen Kooperationen, die epistemische Ungerechtigkeiten enthalten, und zum Verhältnis von Kooperation und Konkurrenz. Kommunikation der Wissenschaft ist sowohl (interne) wissenschaftliche Kommunikation als auch (externe) Wissenschaftskommunikation. Dazu gibt es hier eine Analyse von Forschungsantragstexten als Mikrodispositive, Studien zum Übergangsbereich von wissenschaftlicher und Wissenschaftskommunikation – Engaged Learning in der Hochschullehre, Technikfolgenabschätzung und Wissenschaftskommunikation als Teil der Dritten Mission – sowie drei konzeptionelle Entwürfe: Wissenschaftskommunikation als Sozialarbeit, die wissenschaftliche Inklusions- und Exklusionsprobleme bearbeitet, ein Modell für die Analyse von Legitimationsdynamiken im Widerstreit von Werten wie Uneigennützigkeit und Unabhängigkeit und organisationalen Eigeninteressen sowie ein heuristisches Innen-Außen-Modell.