Die Umweltschutzwirtschaft in Deutschland : Produktion, Umsatz und Außenhandel / von Dr. Birgit Gehrke, Dr. Ulrich Schasse (Center für Wirtschaftspolitische Studien (CWS), Hannover) ; unter Mitarbeit von Vivien-Sophie Gulden, Philipp von Sethe und Constantin Dreher ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Herausgeber: Umweltbundesamt; Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ; Durchführung der Studie: Center für Wirtschaftspolitische Studien (CWS) des Instituts für Wirtschaftspolitik, Leibniz Universität Hannover ; Fachbegleitung: Fachgebiet I 1.4 Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Umweltfragen, nachhaltiger Konsum, Dr. Frauke Eckermann

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Discovery

1750448580

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-133753

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ISSN

Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, Dezember 2019

Umfang

1 Online-Ressource (170 Seiten, 4,02 MB) : Diagramme

Ausgabevermerk

Aktualisierte Ausgabe 2019

Sprache

ger

Anmerkungen

Abschlussdatum: März 2019
Die Umweltschutzwirtschaft in Deutschland 2019
Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprache

Inhaltliche Zusammenfassung

Umwelt- und insbesondere Klimaschutz rücken weltweit immer stärker in den Fokus der politischen und öffentlichen Diskussion. Diese Entwicklung schlägt sich nicht nur in wachsenden Investitionen für Umweltschutz nieder, sondern hat auch zu einer wachsenden Bedeutung von Umweltschutz als Wirtschaftsfaktor geführt. Diese Studie untersucht die deutsche Umweltschutzwirtschaft anhand verschiedener Indikatoren zur Produktions- und Umsatzentwicklung sowie zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Während die Produktion von potenziellen Umweltschutzgütern von 2013 bis 2016 überdurchschnittlich gewachsen war, hat sich diese Entwicklung 2017 umgekehrt. Hierfür sind vornehmlich massive Produktionseinbrüche bei Windenergiegütern verantwortlich. Hierin schlägt sich neben dem gestiegenem Preis- und Wettbewerbsdruck in der Branche auch der Übergang zu wettbewerblichen Ausschreibungsverfahren nieder. Dies bestätigt, dass die Märkte für Umweltschutzgüter, vor allem bei Erneuerbaren Energien, noch immer stark von nationalen Regelungen und Förderpolitiken beeinflusst sind. Im Außenhandel mit potenziellen Umweltschutzgütern hat Deutschland noch immer klare Spezialisierungsvorteile in allen Umweltbereichen und nahezu allen Weltregionen, auch wenn die Vorteile bei Klimaschutzgütern infolge der ungünstigen Entwicklung bei erneuerbaren Energien etwas gesunken sind.
Environmental and, in particular, climate protection are increasingly becoming the focus of political and public debate worldwide. This development is not only reflected in rising costs and investments for environmental purposes but also in a growing economic relevance of environmental protection. This study examines the German environmental industry using various indicators on the development of production and sales as well as on international competitiveness. While the production of potential environmental goods grew at an above-average rate between 2013 and 2016, this trend reversed in 2017. This is due primarily to massive drops in the production of wind energy goods. In addition to the increased price and competitive pressure in the wind industry, this also reflects the transition to competitive tendering procedures. This confirms that the markets for environmental protection goods, particularly those for renewable energies, are still strongly influenced by national regulations and promotion policies. In foreign trade with potential environmental goods, Germany still depicts clear specialisation advantages in all environmental areas and almost all world regions, even if the advantages for climate protection goods have declined somewhat as a result of the unfavourable development in renewable energies.

Schriftenreihe

Umwelt, Innovation, Beschäftigung ; 2019, 05 ppn:584775458

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