Social Entrepreneurship und Ordnungspolitik : zur Rolle gesellschaftlicher Change Agents am Beispiel des Kruppschen Wohlfahrtsprogramms / Stefan Hielscher und Markus Beckmann

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585905290

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-7496

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Erschienen

Halle : Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2008

Umfang

Online-Ressource (PDF-Datei: III, 23 S., 0,12 MB)

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Parallel als Buch-Ausg. erschienen
Zusammenfassung in englischer Sprache

Inhaltliche Zusammenfassung

Dieser Beitrag stellt mit Hilfe der Ordonomik einen systematischen Zusammenhang zwischen zwei unterschiedlichen Literaturen her, deren Fragestellungen zunächst inkommensurabel erscheinen: zwischen der akteurszentrierten Social Entrepreneurship- Literatur und der auf Institutionen ausgerichteten Ordnungspolitik. Das Argument des Beitrags lautet, dass Social Entrepreneurs als Regelunternehmer wichtige Governance- Beiträge leisten können, wenn es ihnen gelingt, neuartige und wechselseitig vorteilhafte Bindungsarrangements für sich und andere zu organisieren. Auf diese Weise können sie - komplementär zu staatlicher Koordination - als echte Change Agents zur Weiterentwicklung der institutionellen Rahmenordnung beitragen und damit genuine Ordnungsaufgaben erfüllen. Diese Argumentation wird in Auseinandersetzung mit dem historischen Beispiel des Kruppschen Wohlfahrtsprogramms entwickelt.
Using the rational-choice-approach of "ordonomics" this paper seeks to establish a conceptual link between two strands of literature that seem to focus on two distinct and apparently incommensurable research questions: on the one hand, the literature on Social Entrepreneurship literature that focuses on personal management issues; and on the other hand, the ordoliberal tradition of institutional economics ("Ordnungspolitik"). The key argument claims that social (rule) entrepreneurs can contribute positively to improving the institutional and political framework of society if they succeed in organizing new and mutually beneficial commitment arrangements for themselves and other stakeholders. From that perspective, social entrepreneurs engage as real societal change agents and can assume - complementary to traditional state functions - genuine 'regulatory' tasks. The article advances this argument by discussing the historical example of Krupp's welfare program.

Schriftenreihe

Diskussionspapier ; 08,5 ppn:571346170

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