Optimierung versus Koordinierung : zur ordonomischen Klärung des wirtschaftsethischen Problems / Ingo Pies
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Discovery
738449105
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-17704
DOI
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Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Halle : Martin-Luther-Univ. Halle-Wittenberg, Lehrstuhl für Wirtschaftsethik, 2012
Umfang
Online-Ressource (PDF-Datei: III, 25 S., 0,24 MB) : graph. Darst.
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Zusammenfassung in englischer Sprache
Inhaltliche Zusammenfassung
Aus einer Gegenüberstellung von Optimierungs- und Koordinierungsproblem entwickelt dieser ordonomische Beitrag die zentrale Fragestellung der Wirtschaftsethik. Sie fokussiert die Perspektive auf institutionelle Reformen zur Verwirklichung moralischer Anliegen. Die traditionelle Ethik ist gewohnt, ganz andere Fragen zu stellen. So kann der Eindruck entstehen, als gäbe es einen Widerspruch zwischen Individualethik und Institutionenethik. Dieser Widerspruch lässt sich auflösen, wenn man sorgsam darauf achtet, auf welche Problemstruktur der jeweilige Argumentationsmodus passt und auf welche eben nicht. Die Kernthese lautet, dass sich Individualethik und Institutionenethik wechselseitig ergänzen und stärken können.
This article juxtaposes problems of optimization and coordination. It thus develops from an ordonomic point of view the central question that is asked by economic ethics. This question focuses the perspective on institutional reforms that actualize moral desiderata. Traditional ethics is used to asking quite different questions. Therefore, one might have the impression that there is a contradiction between individual ethics and institutional ethics. However, such a contradiction can be overcome if care is taken in observing that different kinds of argumentation fit different kinds of problem structures. The core insight is that individual ethics and institutional ethics can mutually complement and strengthen each other.
Schriftenreihe
Diskussionspapier ; Nr. 2012, 21 ppn:571346170