Umweltzeichen Blauer Engel für ressourcen- und energieeffiziente Softwareprodukte : Hintergrundbericht zur Überarbeitung der Vergabekriterien DE-UZ 215, Ausgabe Juni 2024 / von Jens Gröger, Felix Behrens (Öko-Institut e.V., Berlin), Stefan Naumann, Kira Obergöker, Achim Guldner, Marcel Andres (Umwelt-Campus Birkenfeld / Hochschule Trier, Birkenfeld) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Redaktion: Fachgebiet III 1.3 Ökodesign, Umweltkennzeichnung, umweltfreundliche Beschaffung - Anna Zagorski
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Discovery
196319652X
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-123456789-1177223
DOI
ISBN
ISSN
Koordinaten
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Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, 2025
Umfang
1 Online-Ressource (72 Seiten, 2,59 MB) : Illustrationen, Diagramme
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Abschlussdatum: Juni 2024
Quellenverzeichnis: Seite 57-62
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch
Inhaltliche Zusammenfassung
Die Digitalisierung dringt ungebremst in alle Lebensbereiche vor. Nach einem weiteren Hype-Cycle in der Künstlichen Intelligenz um Transformer-Architekturen und durch diese getriebene generative KI-Anwendungen wie Chatbots, Bild- und Musikgeneratoren nehmen maschinell unterstützte Datenverarbeitungsprogramme Einzug in die Softwareentwicklung und digitale Infrastruktur. In der öffentlichen Debatte und in der Gesetzgebung sind die negativen Effekte auf die Umwelt der digitalen Infrastruktur und Rechenzentren bereits angekommen. Das Bewusstsein über die Umweltwirkungen von Software führt noch nicht in erkennbare Änderungen der Produkte oder ihres Konsums. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Umweltwirkungen von Softwareprodukten mit vergleichbaren Funktionen. Software ist also ein Treiber der Umweltwirkungen der Hardware. Denn Software gibt maßgeblich vor, wie viele Hardwarekapazitäten zum Einsatz kommen. Dadurch beeinflusst Software indirekt, wie viel Energie und natürliche Ressourcen von Informations- und Kommunikationstechnik insgesamt verbraucht werden. Um den Blauen Engel für energie- und ressourceneffiziente Softwareprodukte an aktuelle Software-Trends anzupassen und die Anschlussfähigkeit und Verbreitung zu verbessern, soll der bestehende Geltungsbereich erweitert und die Methode zur Bestimmung der Energie- und Ressourceninanspruchnahme überarbeitet werden. Dieser Hintergrundbericht stellt die Überlegungen und dahinterstehenden Ansätze der Überarbeitung des Umweltzeichens DE-UZ 215 vor und leitet daraus überarbeitete Vergabekriterien ab.
Digitalisation is steadily advancing into all areas of life. Following the recent artificial intelligence hype cycle surrounding Transformer architectures and generative AI applications driven by them, such as chatbots, image, and music generators, machine-assisted data processing programmes are finding their way into software and digital infrastructure. The negative effects on the environment of digital infrastructure and data centres have already become part of the public debate and legislation. Awareness of the environmental impacts of software has not yet led to any recognisable changes in the products or their consumption. Yet there are significant differences between the environmental impacts of software products with comparable functions. Software is therefore a driver of the environmental impacts of hardware. This is because software largely determines how much hardware capacity is used. As a result, software indirectly influences how much energy and natural resources are consumed by information and communication technology overall. In order to adapt the Blue Angel for energy- and resource-efficient software products to current software trends and to improve its connectivity and dissemination, the existing scope should be expanded and the method for determining energy and resource consumption should be revised. This background report presents the considerations and underlying approaches for the revision of the DE-UZ 215 eco-label and derives revised award criteria from this.
Schriftenreihe
Texte. Umweltbundesamt ; 2025, 157 ppn:505871920
Ressortforschungsplan des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
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