Normative Lernprozesse zur Bewältigung systemischer Herausforderungen : der ordonomische Ansatz des Methodologischen Instrumentalismus / Ingo Pies und Stefan Hielscher

cbs.date.changed26-01-26
cbs.date.creation26-01-26
cbs.publication.displayformHalle : Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2026
dc.contributor.authorPies, Ingo
dc.contributor.authorHielscher, Stefan
dc.contributor.otherMartin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
dc.date.accessioned2026-01-26T12:52:51Z
dc.date.issued2026
dc.description.abstractGroße gesellschaftliche Herausforderungen sind systemischer Natur. Sie erfordern koordinierte Verhaltensänderungen sowie eine verlässliche normative Orientierung. Vorherrschende Nachhaltigkeitsansätze behandeln Zielvorgaben wie die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen als fixe Ziele, die es nur noch umzusetzen gilt. Im Gegensatz dazu entwickelt dieser Beitrag eine ordonomische Perspektive, die Nachhaltigkeit als einen offenen Prozess normativen Lernens auffasst. Der Methodologischen Instrumentalismus wird als Argumentationsgrammatik eingeführt. Sie basiert auf dem praktischen Syllogismus und leitet die Generierung normativ überzeugungskräftiger Argumente methodisch an. Dieses Verfahren unterstützt sowohl die Umsetzung bestehender Nachhaltigkeitsziele als auch ihre kritische Neubewertung. An einem konkreten Beispiel wird gezeigt, wie sich institutionelle Arrangements durch Stakeholder-Dialoge, experimentelles Vorgehen und kontinuierliche Feedbackprozesse weiterentwickeln lassen. Der ordonomische Ansatz bietet damit eine dynamische, institutionell fundierte Alternative zu statischen, technokratischen oder moralistischen Konzeptionen von NachhaltigkeitsGovernance.
dc.description.abstractGrand societal challenges are systemic in nature. They require coordinated behavioral change as well as reliable normative orientation. Prevailing sustainability approaches treat targets such as the United Nations’ Sustainable Development Goals as fixed objectives that merely need to be implemented. In contrast, this paper develops an ordonomic perspective that conceives of sustainability as an open-ended process of normative learning. Methodological Instrumentalism is introduced as a grammar of argumentation. Grounded in the practical syllogism, it provides methodological guidance for generating normatively persuasive arguments. This procedure supports both the implementation of existing sustainability goals and their critical reassessment. Using an illustrative case, the paper demonstrates how institutional arrangements can evolve through stakeholder dialogue, experimental approaches, and continuous feedback processes. The ordonomic approach thus offers a dynamic, institutionally grounded alternative to static, technocratic, or moralistic conceptions of sustainability governance.
dc.description.noteSprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch
dc.format.extent1 Online-Ressource (III, 42 Seiten, MB) : Illustrationen, Diagramme
dc.identifier.isbn9783966702980
dc.identifier.ppn1950213188
dc.identifier.urihttps://epflicht.bibliothek.uni-halle.de/handle/123456789/117508
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:3:2-123456789-1175087
dc.language.isoger
dc.publisherLehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle
dc.relation.ispartofseriesDiskussionspapier des Lehrstuhls für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ; 2026, Nr. 04 ppn:571346170
dc.subject.ddc330
dc.titleNormative Lernprozesse zur Bewältigung systemischer Herausforderungen : der ordonomische Ansatz des Methodologischen Instrumentalismus / Ingo Pies und Stefan Hielscher
dspace.entity.typeMonograph
local.accessrights.itemAnonymous
local.publication.countryXA-DE-ST

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