Klimaschutz im Verkehr: neuer Handlungsbedarf nach dem Pariser Klimaschutzabkommen : Teilbericht des Projekts "Klimaschutzbeitrag des Verkehrs 2050" : Teilbericht des Projekts "Klimaschutzbeitrag des Verkehrs 2050" / von Fabian Bergk, Wolfram Knörr, Udo Lambrecht (ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH, Heidelberg) ; redaktionelle Überarbeitung: Dipl.-Ing. Christa Friedl (Wissenschaftsjournalistin, Krefeld) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Durchführung der Studie: ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH ; Redaktion: Fachgebiet I 3.1 Umwelt und Verkehr Martin Lambrecht

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1049476581

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-1068293

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, Juni 2017

Umfang

1 Online-Ressource (33 Seiten, 1,39 MB) : Diagramme

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Abschlussdatum: Juni 2017
Quellenverzeichnis: Seite 31-33

Inhaltliche Zusammenfassung

Mobilität ist unverzichtbarer Teil des täglichen Lebens. Mobilität ist aber auch einer der größten Verursacher von Treibhausgasen in Deutschland. Was muss geschehen, um die Treibhausgasemissionen des Verkehrs kurz- und mittelfristig zu senken? Wie kann langfristig in Deutschland ein treibhausgasneutraler Verkehr erreicht werden? Sind die deutschen Klimaschutzziele für den Verkehr ambitioniert genug? Das vorliegende Papier gibt darauf Antworten. Es beschreibt den Handlungsbedarf der nächsten Jahre, um die Entwicklung des Verkehrssektors in Deutschland mit den Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens und des "Klimaschutzplans 2050" der Bundesregierung zur Deckung zu bringen. Es stellt Maßnahmen vor, mit denen die Treibhausgasemissionen des Verkehrs schnell deutlich gesenkt werden können und die so einen Beitrag dazu leisten, die in Paris beschlossenen Klimaschutzziele auch im Verkehrssektor in Deutschland sicher zu erreichen. Das Paris-Abkommen will den Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur auf deutlich unter 2°C begrenzen und langfristig nur noch "Netto-Null-Emissionen" zulassen. Die Umsetzung des Abkommens stellt alle vor große Herausforderungen: Die Höhe des globalen Emissionsbudgets ist bei einem Temperaturziel von maximal 2 °C extrem knapp bemessen. Deutschland muss noch vor dem Jahr 2030 einen Großteil seiner Emissionen einsparen. Dieser Handlungsdruck spiegelt sich in den Zielen des deutschen Klimaschutzplans oder im europäischen Rahmen für die ⁠Klima⁠- und Energiepolitik allerdings nicht wieder. Anders gesagt: Deutschland und die EU müssen ihre Anstrengungen für den ⁠Klimaschutz⁠ deutlich intensivieren. Dabei hat auch der Verkehr seinen Beitrag zu leisten. Die Klimaschutzziele des Paris-Abkommens sind sehr ambitioniert, doch die Instrumente zu ihrem Erreichen stehen bereit - sie müssen jedoch umgehend eingeführt und konsequent umgesetzt werden.

Schriftenreihe

Texte ; 2017, 45 ppn:505871920

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