Beschäftigung in der ökologischen Lebensmittelwirtschaft : Abschlussbericht / von Jürgen Blazejczak ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Redaktion: Fachgebiet I 1.4 Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Umweltfragen, nachhaltiger Konsum - Dr. Frauke Eckermann

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1919429654

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-1133169

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, August 2024

Umfang

1 Online-Ressource (55 Seiten, 0,59 MB)

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Literaturverzeichnis: Seite 52-55
Abschlussdatum: Dezember 2022

Inhaltliche Zusammenfassung

Ziel der Studie ist die Abschätzung der Beschäftigungswirkungen der ökologischen Lebensmittelwirtschaft (ÖLW) auf der Grundlage verfügbarer Daten. Dazu wird eine für diesen Zweck geeignete Definition der ÖLW vorgeschlagen, die als Kern die Produktion von Lebensmitteln in der Landwirtschaft und ihre Verarbeitung in der Lebensmittelherstellung umfasst. Als weitere Glieder der Lebensmittelkette enthält sie den Handel und die Gastronomie. Außerdem werden Sektoren betrachtet, die Vorleistungen oder Investitionsgüter für die ÖLW bereitstellen. Für Teilbereiche der ÖLW sind mit den in dieser Studie angewandten Methoden nur Grobschätzungen möglich; hier zeigt die Studie auf, wie diese Abschätzungen mit größerem Aufwand verfeinert werden könnten. Für manche Sektoren können unterschiedliche Abgrenzungen und Methoden zu Doppelzählungen führen, so dass keine Gesamtsumme der Beschäftigung in der ÖLW genannt werden kann. Die Ergebnisse der Studie zeigen jedoch, dass die ökologische Lebensmittelwirtschaft einen bedeutenden Beschäftigungsfaktor darstellt. So lag die Beschäftigung im ökologischen Landbau im Jahr 2020 bei gut 90.000 Personen (etwa 46.000 Vollzeitkräften), in der Herstellung ökologischer Nahrungsmittel und Getränke bei etwa 80.000 Personen und im Handel mit Öko-Lebensmitteln ebenfalls bei rund 80.000 Personen.
The study aims at estimating the employment effects of ecological food production (EFP) based on published data. A definition of EFP suitable for this purpose is proposed. As its core it comprises agriculture and food processing. As further links of the food chain, trade and catering are included. Additionally, industries supplying intermediate inputs and investment goods for EFP are considered. For sub-areas of EFP only crude estimates can be formed with the methods used in this study; here the study points out how these estimates could be refined with larger resources. For some sectors, different delimitations and methods may lead to double counting, so that no total sum of employment in EFP can be given. However, the results of the study show that the organic food industry represents a significant employment factor. For example, employment in organic farming in 2020 was a good 90,000 people (around 46,000 full-time employees), in the production of organic food and beverages around 80,000 people and in the organic food trade also around 80,000 people.

Schriftenreihe

Umwelt, Innovation, Beschäftigung ; 2024, 07 ppn:584775458

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