Jon Elster und das Zeitinkonsistenz-Problem / Klaus Beckmann

cbs.date.changed2022-03-24
cbs.date.creation2008-01-23
cbs.picatypeOa
cbs.publication.displayformHalle : Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2007
dc.contributor.authorBeckmann, Klaus
dc.date.accessioned2025-06-02T09:55:02Z
dc.date.issued2007
dc.description.abstractZeitinkonsistenz wird im Allgemeinen grob als das Phänomen verstanden, dass ein Entscheider, der einen bestimmten optimalen Plan gefasst hat, diesen bei einer späteren Reoptimierung revidiert, ohne dass sich unterdessen relevante Unsicherheit aufgelöst hätte. Die wirtschaftspolitische und institutionenökonomische Relevanz des Themas kann man wohl nur schwer überschätzen. Was Jon Elster am Zeitinkonsistenz-Phänomen fesselt, das ist die Frage nach dem Wesen der Rationalität. Wiederholt wirft er die Frage auf, ob denn eine Person rational genannt werden dürfe, die nicht imstande sei, einen zeitinkonsistenten Plan durchzuhalten und den einmal gefassten Plan zu dem ursprünglichen Frommen nicht gegen sich selbst durchsetzen könne. In diesem Papier soll ein simples formales Grundmuster herausgearbeitet werden, das die verschiedenen Fälle von Zeitinkonsistenz eint und das sich in eine allgemeine Systematik von Regelbegründungen einordnen lässt. Damit entfernen wir uns ein Stück von Elster, der die formale Analogie durchaus sieht, aber ihre Anwendungen auf intraund interpersonelle Konflikte für inkommensurabel hält. Unter Nutzung dieses einfachen Modells wird sodann Jon Elsters Beitrag zur Theorie der Zeitinkonsistenz gewürdigt. In einem ersten Schritt wird Elsters Forderung nach vollkommener Willensstärke als eines Merkmals wohlverstandener Rationalität kritisiert. Dann aber wird das Argument einer "Meta-Meta-Ebene", auf der Individuen logisch noch vor der Entscheidung über Spielregeln Eigenschaften ihrer Persönlichkeit wählen, als besonderer Beitrag von Jon Elsters zur Theorie der Zeitinkonsistenz gehoben - führt diese Überlegung doch zu dem Schluss, dass die (Fähigkeit zur) Überwindung von Zeitinkonsistenz nicht in jedem Fall wünschenswert sein muss.de
dc.description.noteParallel als Buch-Ausg. erschienen
dc.format.extent1 Online-Ressource (circa 35 Seiten, 362 KB) : Illustrationen
dc.genrebook
dc.identifier.ppn55725499X
dc.identifier.urihttps://epflicht.bibliothek.uni-halle.de/handle/123456789/14768
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:3:2-3390
dc.identifier.vl-id2823
dc.language.isoger
dc.publisherLehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
dc.relation.ispartofseriesDiskussionspapier ; 07,21 ppn:571346170
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectWirtschaftsethik
dc.subject.ddc330
dc.titleJon Elster und das Zeitinkonsistenz-Problem / Klaus Beckmann
dc.typeBook
dspace.entity.typeMonograph
local.accessrights.itemAnonymous
local.openaccesstrue

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Jon Elster und das Zeitinkonsistenz-Problem
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