Zum Argumentationsmodus von Wissenschaft in der Gesellschaft : Ludwig von Mises und der Liberalismus / Stefan Hielscher
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616509332
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-9090
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Körperschaft
Erschienen
Halle : Martin-Luther-Univ. Halle-Wittenberg, Lehrstuhl für Wirtschaftsethik, 2009
Umfang
Online-Ressource (PDF-Datei: III, 12 S., 0,11 MB) : graph. Darst.
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Zusammenfassung in englischer Sprache
Inhaltliche Zusammenfassung
Dieser Beitrag geht der Frage nach, wie Wissenschaft als Wissenschaft in einer Gesellschaft wirksam werden kann, wenn die Ideen der öffentlichen Meinung über die Gestaltungsmöglichkeiten der Gesellschaftspolitik entscheiden. Die These dieses Beitrags lautet, dass Ludwig von Mises‘ (Neu-)Bestimmung des Liberalismus eine Antwort auf diese Frage gibt, und zwar deshalb, weil Mises den Argumentationsmodus des Liberalismus systematisch auf Konsens ausrichtet. Zu diesem Zweck bestimmt von Mises das Ziel einer liberalen Gesellschaftspolitik nicht unter Rückgriff auf die Metaphysik oder die Natur, sondern als irdisches und sogar als prinzipiell im Konsens lösbares Problem: als Ordnungsproblem der Wirtschaft, bei dem es zentral um die Aufrechterhaltung der friedlichen, auf dem Sondereigentum an Produktionsmitteln beruhenden gesellschaftlichen Kooperation arbeitsteiliger Wertschöpfung geht.
This paper poses the question how science can take effect as science within society, if it is ideas of public opinion that ultimately constitute the scope of societal policy and practice. This paper argues that Ludwig von Mises' liberalism helps to find an answer to that question in that von Mises grounds the liberal line of argument systematically on consensus. For this purpose, von Mises defines the goal of a liberal policy not with regard to external references such as God or Nature, but instead as a mundane and also even as a consensually soluble problem: as an institutional problem of the economy that particularly focuses on the preservation of peaceful social cooperation based on the private ownership of the means of production and the division of labor.
Schriftenreihe
Diskussionspapier ; 2009,12 ppn:571346170