Alterung und Arbeitsmarkt : eine Untersuchung zum Einfluss des Alters von Beschäftigten auf Produktivität, Innovation und Mobilität / von Lutz Schneider

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770763464

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-23600

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Erschienen

Halle (Saale) : Inst. für Wirtschaftsforschung, 2011

Umfang

Online-Ressource (PDF-Datei: 208 S., 1,66 MB) : graph. Darst., Kt.

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Zugl.: Dresden, Techn. Univ., Diss.

Inhaltliche Zusammenfassung

Die vorliegende Untersuchung hat die Folgen der Alterung von Beschäftigten auf den Arbeitsmarkt zum Gegenstand. Namentlich werden die Produktivitäts- und Lohn-, die Innovations- sowie die Mobilitätseffekte des Alters auf empirischem Weg analysiert. Der räumliche Fokus liegt dabei auf dem deutschen Arbeitsmarkt; als Datenbasis fungieren Personen- und Betriebsdaten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Nürnberg (IAB). Mit Blick auf die Produktivitäts- und Lohnwirkung des Alters liefert die ökonometrische Analyse von Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes Hinweise auf einen positiven Einfluss des Anteils der mittleren Jahrgänge auf die betriebliche Produktivität. Es bestätigt sich der umgekehrt u-förmige Verlauf des Alters-Produktivitätsprofils, der auch in anderen Ländern beobachtet wurde. Die Analyse der Produktivitäts-Lohn-Relation im Altersverlauf erbringt ferner deutliche Belege für ein ungleiches Muster beider Profile. Insbesondere die Altersgruppe der 41- bis 50-Jährigen scheint im Vergleich zur Referenzgruppe der über 50-Jährigen, aber auch zur Gruppe der 15- bis 30-Jährigen deutlich unter Produktivität entlohnt zu werden. Hinsichtlich des Einflusses der Altersstruktur auf das betriebliche Innovationsverhalten erbringt die mikroökonometrische Untersuchung ebenfalls Belege für einen umgekehrt u-förmigen Verlauf - die Gruppe der Beschäftigten im Alter von ca. 40 Jahren treibt demnach den betrieblichen Innovationsprozess am stärksten. Ein weiterer Befund der Analyse betrifft die Wirkung von Altersheterogenität ...
The present study analyses the labour market effect of workers' ageing. Explicitly, the impact of age on productivity and wages, on innovation as well as on mobility is explored empirically. The econometric analyses are based on firm and employment data from the Institute for Employment Research (IAB) and, thus, refer to the labour market of Germany. Regarding the productivity and wage effects of age, the econometric results confirm a positive correlation between firm productivity and the share of middleaged employees (41 up to 50 years old) within the manufacturing sector. Hence, the results provide evidence of an inverted u-shaped age-productivity profile in this sector also found for other countries. Furthermore, age-wage and age-productivity profiles seem to follow unequal patterns. Compared to the group of the 15 up to 30 and the 51 and above years old workers, the group of middle-aged employees earns less than a productivity-based wage scheme would require. In terms of age effects on innovativeness, the micro-econometric analysis again reveals an inverted u-shaped profile. Workers aged around 40 years seem to act as key driver for innovation activities within firms. An additional finding concerns the impact of age diversity on innovation. The expected positive effect of a heterogeneous age structure is not confirmed by the data. With respect to labour market mobility, results are in favour of a negative correlation between age and job mobility either in terms of changing professions or firms

Schriftenreihe

Sonderheft ; 2011,3 ppn:728557487

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