Zweckfrei nützlich: Wie die Geistes- und Sozialwissenschaften regional wirksam werden : Fallstudie Sachsen-Anhalt : Fallstudie Sachsen-Anhalt / Jens Gillessen; Peer Pasternack

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755545168

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-24116

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Erschienen

Lutherstadt Wittenberg : HoF Wittenberg - Institut für Hochschulforschung Wittenberg, 2013

Umfang

Online-Ressource (PDF-Datei: 124 S., 4,24 MB)

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ger

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Inhaltliche Zusammenfassung

Contributions to regional development made by the humanities and the social sciences typically resist estimation in quantitative terms. Yet from this it does not follow that their contributions are negligible. The investigation aims at rendering them visible in a concrete case, and therefore focusses on the State of Saxony-Anhalt (Germany). In a sociological outside perspective on the humanities and the social sciences, their present budget and structures, specific value added and demographic effects are discussed. Contributions to regional development which cannot be directly quantified are described in a qualitative manner; it is argued in favor of their non-negligibility. The most important of these are contributions to the enlightenment of society, to the conservation and development of the cultural heritage and to the minimization of great scale social risks. In a complementary perspective from within the humanities and social sciences, the traditional self-conception especially of the humanities - which traditionally take a sceptical stance toward imperatives of utility - is scanned for elements of potential regional relevance. (HoF/text adopted)
Regionale Entwicklungsbeiträge der Geistes- und Sozialwissenschaften lassen sich zwar nur schwer quantifizieren. Daraus folgt jedoch nicht, dass sie unbedeutsam wären. Die Studie zielt darauf ab, sie im konkreten Fall Sachsen-Anhalts sichtbar zu machen. In einer sozialwissenschaftlichen Außenperspektive auf die Geistes- und Sozialwissenschaften werden deren gegenwärtige Ausstattung und Strukturen, spezifische Wertschöpfungsbeiträge und demografische Effekte in Augenschein genommen. Diejenigen regionalen Entwicklungsbeiträge, die sich nicht unmittelbar quantifizieren lassen, werden qualitativ beschrieben und in ihrer Bedeutsamkeit begründet. Dabei handelt es sich in erster Linie um Beiträge zur Aufklärung der Gesellschaft, zur Pflege des kulturellen Erbes und zur Minimierung gesamtgesellschaftlicher Risiken. In einer ergänzenden geistes- bzw. sozialwissenschaftlichen Innenperspektive wird dazu das geschichtlich gewachsene - und gegenüber Nützlichkeitsimperativen traditionell skeptische - Selbstverständnis der beteiligten Fächergruppen auf mögliche regionale Relevanzen hin befragt. (HoF/Text übernommen)

Schriftenreihe

Arbeitsberichte ; 2013,3 ppn:548423504

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